Masu von der BoJ: Die Zentralbank muss mit weiteren Zinserhöhungen fortfahren, um die Normalisierung der Geldpolitik abzuschließen

Quelle Fxstreet

Ein Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der Bank of Japan (BoJ), Kazuyuki Masu, erklärte am Freitag, dass Japan in eine Phase der Inflation übergegangen ist, während die Normalisierung der Geldpolitik fortschreitet.

Wichtige Zitate

Wir müssen wachsam sein, da die Inflation, die durch den schwachen Yen verursacht wird, die Gesamtpreise in die Höhe treibt und die zugrunde liegende Inflation beeinflusst.

Die BoJ überwacht die Bewegungen auf dem Devisenmarkt und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Preise genau.

Die BoJ wird voraussichtlich weiterhin die Zinssätze erhöhen, wenn sich die wirtschaftlichen und preislichen Prognosen bewahrheiten.

Die zugrunde liegende Inflation bleibt unter 2 Prozent, nähert sich jedoch erheblich diesem Niveau.

Es ist klar, dass deflationäre Gewohnheiten ausgerottet werden, während Japan in eine Phase der Inflation eintritt.

Wichtig ist, die Zinsen zeitgerecht und angemessen zu erhöhen, um sicherzustellen, dass die zugrunde liegende Inflation 2 % nicht überschreitet.

Die BoJ muss auch vorsichtig vorgehen, um zu vermeiden, dass übermäßige Zinserhöhungen den Zyklus moderater Anstiege bei Inflation und Löhnen, der gerade erst beginnt, zerstören.

Die BoJ muss die Marktentwicklungen genau beobachten, während sie das zukünftige Tempo ihrer Anleihekäufe prüft.

Ich konzentriere mich persönlich darauf, wie sich die Preise für verarbeitete Lebensmittel ohne Reis entwickeln, da dies entscheidend für den Inflationsausblick Japans wäre.

Wir müssen auch sorgfältig prüfen, ob die Inflation in Japan nur durch Angebotsfaktoren oder durch eine Kombination von Angebots- und Nachfragefaktoren verursacht wird.

Der reale Zinssatz Japans bleibt tief negativ.

Die Schätzung des neutralen Zinssatzes ist nur ein Referenzwert bei der Festlegung der Geldpolitik.

Da der geldpolitische Zinssatz der BoJ sich dem geschätzten Bereich des neutralen Zinssatzes nähert, muss die BoJ die Preise, Arbeitsplätze und die Bedingungen auf den Finanzmärkten gründlicher prüfen.

Die BoJ muss mit weiteren Zinserhöhungen fortfahren, um die Normalisierung der Geldpolitik abzuschließen.

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt das Währungspaar USD/JPY um 0,28 % im Minus bei 156,60.

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.



Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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