Trump sieht Warsh und Hassett als Top-Kandidaten für die Nachfolge von Powell im Jahr 2026 - WSJ

Quelle Fxstreet

In einem Interview mit dem Wall Street Journal enthüllte der US-Präsident Donald Trump, dass er sich seit Mai 2026 auf den ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh und auch auf den Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats Kevin Hassett stützt, um die Federal Reserve zu leiten.

Auf die Frage, ob Kevin Warsh ganz oben auf der Liste stehe, sagte Trump: "Ja, ich denke, er ist es. Ich denke, Sie haben Kevin und Kevin. Sie sind beide – ich denke, die beiden Kevins sind großartig," sagte er. "Ich denke, es gibt ein paar andere Leute, die großartig sind."

Der Artikel erwähnte, dass Warsh in einem 45-minütigen Treffen am Mittwoch im Weißen Haus befragt wurde, in dem Trump Warsh drängte, ob er ihm vertrauen könne, um niedrigere Zinssätze zu unterstützen.

Trump sagte, dass er denke, der nächste Fed-Vorsitzende sollte sich mit ihm beraten, wo die Zinssätze festgelegt werden sollten.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

 

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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