Auto1 peilt deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum bis 2030 an

Quelle Fxstreet

Die Auto1 Group SE ist von den Analysten des Investmenthauses Jefferies erstmals mit der Einstufung „Buy“ in die Bewertung aufgenommen worden. Das Kursziel wurde in einer am Montag veröffentlichten Studie auf 34 Euro festgesetzt. Begründet wird dies mit strukturellem Ertragspotenzial, digitaler Skalierbarkeit sowie einer im Vergleich zum Wettbewerbsumfeld günstigen Bewertung.

Ausgehend vom letzten Schlusskurs von 23,40 Euro errechnet sich daraus ein Aufwärtspotenzial von 45,4 Prozent. Die Bewertung erfolgte über ein DCF-Modell mit einem gewichteten Kapitalkostensatz (WACC) von 10,4 Prozent und einem terminalen Wachstumsfaktor von 2 Prozent. Daraus ergibt sich ein Unternehmenswert von 7,14 Milliarden Euro sowie ein Eigenkapitalwert von 7,45 Milliarden Euro beziehungsweise 34 Euro je Aktie.

Jefferies prognostiziert für das Geschäftsjahr 2025 Erlöse von 8,12 Milliarden Euro und für 2026 von 9,50 Milliarden Euro. Die Konsensschätzungen liegen bei 8,04 Milliarden Euro beziehungsweise 9,39 Milliarden Euro.

Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA wird für 2025 auf 192,5 Millionen Euro und für 2026 auf 284,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Markterwartungen belaufen sich auf 185,9 Millionen Euro beziehungsweise 263,8 Millionen Euro.

Der Gewinn je Aktie (EPS) soll nach Einschätzung der Analysten 2025 bei 0,43 Euro und 2026 bei 0,71 Euro liegen. Der Konsens geht von 0,40 Euro beziehungsweise 0,66 Euro aus. Auto1 soll demnach im Jahr 2030 eine EBITDA-Marge zwischen fünf und neun Prozent erreichen.

Auto1 bezieht Fahrzeuge in neun Ländern und verkauft diese im Großhandel in 33 Märkten, von denen neun zugleich auch Einzelhandelsmärkte sind. Damit ist das Unternehmen sowohl im Endkundengeschäft als auch im B2B-Segment regional breit aufgestellt.

Der annualisierte Absatz liegt bei mehr als 870.000 Fahrzeugen, was einem Marktanteil von rund drei Prozent entspricht. Langfristig strebt das Unternehmen zehn Prozent der Gebrauchtwagentransaktionen innerhalb seines Marktpotenzials von 27,7 Millionen Fahrzeugen an.

Als Wachstumstreiber nennt Jefferies die steigende Nachfrage nach digitalen Transaktionen, den Skaleneffekt in Beschaffungs- und Absatzkanälen sowie eine Finanzierungsstruktur, die eine kostengünstige Abwicklung von Fahrzeug- und Kreditprozessen ermöglicht.

Der Bruttogewinn pro Fahrzeug liegt bei über 1.170 Euro, im Endkundensegment Autohero bei mehr als 2.600 Euro je Einheit. Zusätzliche Erträge von rund 250 Euro pro Fahrzeug seien durch eine steigende Kreditdurchdringung möglich.

Das strukturelle Geschäftsmodell stütze weitere Margenverbesserungen durch grenzüberschreitende Preistransparenz, leistungsfähige Logistik und eine kanalübergreifende Bestandssteuerung, hieß es.

Die Bilanz wird als effizient bezeichnet und durch nicht-rekursige ABS-Programme für Lagerbestand, Endkunden- und Händlerfinanzierungen gestützt.

Für 2026 wird – bereinigt um Leasingverbindlichkeiten und ABS – eine Nettoliquidität von rund 8 Millionen Euro erwartet. Gleichzeitig werden liquide Mittel von 608,6 Millionen Euro sowie ABS-Verbindlichkeiten von 600,6 Millionen Euro ausgewiesen.

Auto1 wies 2024 einen negativen Cash-Conversion-Zyklus von 2,5 Tagen aus. Zum Vergleich: Der US-Konkurrent Carvana kam auf 29,3 Tage, CarMax auf 263,6 Tage. Treiber ist vor allem der schnelle Umschlag im Großhandelsgeschäft.

Bewertungsseitig handelt Auto1 laut Jefferies beim 32,2-Fachen des für 2025 erwarteten EBITDA sowie beim 21,3-Fachen für 2026. Carvana kommt auf 41,2- beziehungsweise 31,3-Fache. Das PEG-Verhältnis liegt bei Auto1 bei 1,1 gegenüber 2,9 bei Carvana.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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