Iran-Vorwürfe gegen Binance: Börse wehrt sich gegen brisante Berichte

Quelle Fxstreet

Die Kryptobörse Binance hat Berichte zurückgewiesen, wonach über ihre Plattform Geldflüsse im Zusammenhang mit sanktionierten iranischen Einrichtungen abgewickelt worden seien. Das Unternehmen veröffentlichte eine ausführliche Stellungnahme zu seinen Compliance-Regeln und sprach von unzutreffenden Darstellungen in den Medien.

In einem Beitrag auf der Plattform X erklärte Binance-Co-CEO Richard Teng am Montag: „Fakten statt Fiktion!“ Zugleich führte er mehrere Punkte auf, die nach Angaben des Unternehmens den derzeit in der Presse verbreiteten Darstellungen widersprechen. Teng betonte, die Börse halte strenge Compliance-Standards ein.

Teng führt zentrale Klarstellungen zur Compliance auf

Nach Angaben von Teng seien mehrere weit verbreitete Behauptungen zu angeblichen Iran-bezogenen Transaktionen falsch. „Entgegen falschen Berichten“ sei kein Mitarbeiter wegen der Meldung von Compliance-Bedenken entlassen worden, und das Unternehmen habe weder gegen US-Sanktionen noch gegen internationale Sanktionsvorschriften verstoßen.

Zudem erklärte Teng, die in Medienberichten genannten Transaktionen seien nicht direkt zwischen Binance-Wallets und sanktionierten Einrichtungen abgewickelt worden. Die Gelder seien stattdessen über mindestens drei zwischengeschaltete Wallets geflossen, bevor sie ihre endgültigen Empfänger erreicht hätten.

Weiter erklärte er, Binance habe die Aktivitäten vollständig untersucht, beteiligte Konten von der Plattform entfernt und verdächtige Erkenntnisse an zuständige Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Außerdem betonte er, die Gelder seien weder von Binance selbst ausgegangen noch direkt von einer Binance-Wallet an eine mit Iran verbundene Einrichtung transferiert worden.

Die Stellungnahme von Teng erfolgt vor dem Hintergrund zunehmenden regulatorischen und geopolitischen Drucks auf grenzüberschreitende Kryptotransaktionen.

Die Börse hatte zuvor rechtliche Schritte gegen das The Wall Street Journal angekündigt und der Zeitung vorgeworfen, unzutreffende Behauptungen zu angeblichen Iran-bezogenen Geldflüssen veröffentlicht zu haben. Laut Binance habe die Berichterstattung die Compliance-Praxis und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens falsch dargestellt.

Binance bekräftigte zudem sein Ziel, Transparenz und Compliance auf der Plattform weiter auszubauen. Die Stellungnahme sei Teil umfassenderer Bemühungen, das Vertrauen von Nutzern, Regulierungsbehörden und institutionellen Partnern im wachsenden Markt für digitale Vermögenswerte zu stärken.

Die Kryptowährung BNB wurde am Dienstag zuletzt bei rund 675 US-Dollar gehandelt. Damit lag der Kurs binnen 24 Stunden um etwa ein Prozent niedriger.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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