Gold springt um über 2 % auf 5.400 USD, nachdem die USA und Israel Iran angegriffen haben

Quelle Fxstreet

Gold ist zu Beginn der Woche im Aufwind, eine weithin erwartete Bewegung, da Anleger in dem traditionellen Wertaufbewahrungsmittel Zuflucht suchen, nachdem die Angriffe der USA und Israels auf den Iran andauern.

Das edle Metall eröffnete mit einer bullischen Lücke von etwa 17 Dollar und stieg in Richtung der 5.400-Dollar-Marke, als asiatische Händler ihre Schreibtische erreichten und negativ auf die Nachrichten des Wochenendes über den Konflikt im Nahen Osten reagierten, indem sie in Gold Zuflucht suchten.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt Gold um 1,50 % im Plus bei etwa 5.350 Dollar, während die Händler die Situation genau beobachten, um abzuschätzen, wie lange der Konflikt andauern könnte.

Der Iran hat die Öllieferungen durch die Straße von Hormuz gestoppt, was die Ölpreise in die Höhe treibt und die Erwartungen an eine höhere Inflation anheizt, was gut für den sogenannten Inflationsschutz – Gold – ist.

Gold - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.

Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.

Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.

Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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