AUD/USD handelt am Freitag höher in der Nähe der Marke von 0,6990 und erholt sich von einem früheren Rücksetzer, da der US-Dollar (USD) nach gemischten Daten zur Geschäftstätigkeit in den Vereinigten Staaten (USA) keine klare Dynamik aufbauen kann.
Der vorläufige S&P Global Einkaufsmanager-Index (EMI) für das verarbeitende Gewerbe fiel im Juli von 53,9 auf 53,8 und verfehlte damit die Markterwartung von 54,5. Im Gegensatz dazu stieg der EMI für den Dienstleistungssektor deutlich von 51,2 auf 53,6 und übertraf damit die Erwartungen von 51,0 klar. Die Zahlen zeigten, dass das Momentum im verarbeitenden Gewerbe leicht nachließ, während sich die Aktivität im dominierenden Dienstleistungssektor beschleunigte.
Der starke Wert im Dienstleistungssektor könnte die Renditen von US-Staatsanleihen stützen und die Erholung des Australischen Dollars begrenzen. Die Enttäuschung im verarbeitenden Gewerbe und die breitere Konsolidierung des USD haben AUD/USD jedoch etwas Boden zurückgewinnen lassen, wobei der 4-Stunden-Chart eine moderate Erholung von den jüngsten Tiefs zeigt.
Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die Sitzung der Federal Reserve (Fed) am 28.–29. Juli in der kommenden Woche. Es wird allgemein erwartet, dass die Fed die Zinssätze unverändert bei 3,50%–3,75% belässt. Da diese Sitzung keine Zusammenfassung der Wirtschaftsprojektionen (auch bekannt als aktualisierter Dot Plot) enthalten wird, liegt der Hauptfokus auf der geldpolitischen Erklärung und der Pressekonferenz von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh.
Warshs Wortwahl zu erhöhter Inflation, robuster Wirtschaftstätigkeit und den Auswirkungen höherer Energiepreise wird entscheidend sein. Eine hawkische Botschaft, die signalisiert, dass weitere Zinserhöhungen weiterhin möglich sind, könnte den Greenback stärken und AUD/USD unter Druck setzen.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6988 und bewegt sich in einer engen Spanne mit neutralem kurzfristigem Bias. Das Paar hält sich über dem längerfristigen 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6964, der die breitere Erholung stützt, handelt jedoch knapp unter dem 20-Perioden-SMA bei 0,6993, was auf einen Mangel an Richtungsüberzeugung hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) liegt knapp unter der 50-Linie, was darauf schließen lässt, dass das Aufwärtsmomentum nachgelassen hat und sich der Markt nach den jüngsten Gewinnen konsolidiert.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei 0,6990, gefolgt vom 20-Perioden-SMA bei 0,6993 und dann der horizontalen Barriere bei 0,6995, wobei ein klarer Ausbruch den Weg für eine deutlichere bullische Fortsetzung öffnen würde. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 0,6983, vor dem Intraday-Boden bei 0,6973, während der 100-Perioden-SMA bei 0,6964 eine wichtige strukturelle Stütze bleibt, die nach unten durchbrochen werden müsste, um eine tiefere Korrekturphase zu signalisieren.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)