AUD/USD steht am Mittwoch unter Druck nahe 0,6920, obwohl der US-Dollar (USD) angesichts geopolitischer Risiken und Vorsicht vor den Protokollen des Offenmarktausschusses (FOMC) fest blieb.
Der australische Dollar (AUD) hatte Schwierigkeiten, an Boden zu gewinnen, da sich die Anleger dem Greenback zuwandten, nachdem der US-Präsident Donald Trump erklärte, das vorläufige Memorandum of Understanding mit Iran sei „beendet“ und er keinen Kontakt mit Teheran wünsche.
Trump sorgte zudem für weitere Unsicherheit, indem er sagte, er habe Finanzminister Scott Bessent angewiesen, den gesamten Handel mit Spanien einzustellen, und Madrid als „schlechten Partner“ in der NATO bezeichnet. Obwohl die direkten Auswirkungen auf AUD/USD begrenzt sind, verstärkten die Kommentare die Risikoaversion an den Märkten und belasteten wachstumssensitive Währungen wie den Aussie.
Auf der chinesischen Seite werden die Anleger die nächsten Signale des Einkaufsmanager-Index (PMI) genau beobachten, da Australiens Aussichten eng mit der chinesischen Nachfrage nach Rohstoffen verknüpft sind. Die jüngsten offiziellen Daten zeigten, dass der chinesische Manufacturing PMI im Juni auf 50,3 stieg, während der Non-Manufacturing PMI leicht auf 50,2 zulegte, was auf eine weiterhin expansive, aber fragile Aktivität hindeutet.
Der Fokus richtet sich nun auf die Protokolle des Offenmarktausschusses (FOMC) der Sitzung vom 16. bis 17. Juni, der ersten unter Fed-Chef Kevin Warsh. Ein hawkischer Ton könnte den USD stützen und die Erholungsversuche von AUD/USD begrenzen.
Im 4-Stunden-Chart handelt AUD/USD bei 0,6920 und behält einen leicht bärischen, begrenzten Ton bei, da es unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6937 und dem 100-Perioden SMA bei 0,6948 bleibt. Ein dichtes Band nahegelegener horizontaler Widerstände bei 0,6925, 0,6932 und 0,6941 verstärkt das Angebot über dem Kurs, während der Relative Strength Index (RSI) um 46 auf ein nachlassendes bullisches Momentum und nicht auf eine klare Überverkauftheit hinweist.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,6925, gefolgt von 0,6932. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Niveaus würde den 20-Perioden SMA bei 0,6937 freilegen, gefolgt vom Widerstand bei 0,6941 und dem 100-Perioden SMA bei 0,6948. Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung bei 0,6907 gesehen, wobei ein Scheitern an diesem Niveau wahrscheinlich die korrigierende Abwärtsbewegung auf dem Vier-Stunden-Zeithorizont ausdehnen würde.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)