Das GBP/USD-Paar notiert am Donnerstag nahe einem Zwei-Monats-Tief bei 1,3210, da das Pfund Sterling (GBP) nach der Entscheidung der Bank of England (BoE), die Leitzinsen unverändert bei 3,75 % zu belassen, Schwierigkeiten hat, an Boden zu gewinnen, während der US-Dollar (USD) durch die vorsichtige Politikbotschaft der Federal Reserve (Fed) gestützt bleibt.
Die BoE stimmte mit 7:2 dafür, den Leitzins stabil zu halten, wobei die meisten Entscheidungsträger angesichts der Unsicherheit über den Inflationsausblick und der jüngsten Volatilität bei den Energiepreisen Geduld bevorzugten. Die geteilte Abstimmung zeigte jedoch, dass Inflationsbedenken bestehen bleiben, da zwei Mitglieder eine Anhebung auf 4,00 % unterstützten.
BoE-Vertreter warnten, dass der Krieg im Nahen Osten die Energiepreise nach oben getrieben hat, während die Inflation auf 3,3 % gestiegen ist und in diesem Jahr voraussichtlich weiter zunehmen wird. Der vorsichtige Ton der Zentralbank begrenzte die Aufwärtsbewegung des Pfunds, während die Märkte bewerteten, ob die Entscheidungsträger bei zunehmendem Inflationsdruck der zweiten Runde noch zu einer strafferen Geldpolitik übergehen könnten.
Unterdessen blieb der US-Dollar nach der Entscheidung der Fed, die Zinsen im Bereich von 3,50 % bis 3,75 % unverändert zu lassen, in Kevin Warshs erstem Treffen als Fed-Vorsitzender stabil.
Die Fed strich ihre frühere Bezugnahme auf „zusätzliche Zinsanpassungen“, was eine stärker datenabhängige Haltung unterstreicht und die Erwartungen an eine kurzfristige Lockerung dämpft.
Im 4-Stunden-Chart notiert GBP/USD bei 1,3205 und baut eine bärische Tendenz aus, da das Paar unterhalb sowohl des 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,3363 als auch des 100-Perioden SMA bei 1,3404 bleibt. Die Ansammlung nahegelegener horizontaler Widerstandsniveaus oberhalb des Kurses sowie ein überverkaufter Relative Strength Index (RSI) um 25 deuten darauf hin, dass der Abwärtstrend zwar überdehnt ist, aber weiterhin durch eine dichte Angebotszone über dem Kurs begrenzt wird.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 1,3227, gefolgt von 1,3262 und 1,3298, bevor die stärkere Barriere bei 1,3324 erreicht wird. Darüber hinaus verstärken der 20-Perioden SMA bei 1,3363 und der 100-Perioden SMA nahe 1,3404 eine breitere Widerstandszone, die zurückerobert werden müsste, um den Abwärtsdruck zu verringern, während das Fehlen nahegelegener charttechnischer Unterstützungen unter dem aktuellen Kurs das Paar anfällig für weitere Rückgänge macht, falls die Verkäufer die Kontrolle behalten.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)