Das Paar AUD/USD erholt sich um einige Pips, nachdem es während der asiatischen Sitzung am Donnerstag ein neues Zwei-Monats-Tief erreicht hatte, und steigt wieder über die psychologische Marke von 0,7000. Der fundamentale Hintergrund scheint jedoch zugunsten der bärischen Händler geneigt zu sein, weshalb es ratsam ist, auf starke Anschlusskäufe zu warten, bevor bestätigt werden kann, dass die Kassapreise einen kurzfristigen Boden gebildet haben.
Trotz eines Anstiegs des US-Verbraucherpreisindex (CPI) im Mai milderten die schwächeren Kernindikatoren die Sorgen über eine galoppierende Inflation und hielten die US-Dollar-Bullen in der Defensive. Dies wird wiederum als ein wichtiger Faktor angesehen, der dem Paar AUD/USD Rückenwind verleiht. Dennoch preisen Händler weiterhin eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinssätze bis Ende dieses Jahres anheben wird, angesichts von Sorgen über Energiepreise aufgrund des Nahostkonflikts.
Tatsächlich startete das US-Militär eine neue Welle von Angriffen auf Ziele im Iran, nachdem Präsident Donald Trump angekündigt hatte, dass weitere folgen würden. Als Reaktion darauf kündigte der Iran die Schließung der Straße von Hormus an und warnte, dass seine Streitkräfte auf jede Aggression der USA in der Region mit einer vernichtenden und entschiedenen Antwort reagieren würden. Die jüngsten Entwicklungen drohen die Bemühungen um einen über drei Monate andauernden Krieg zu entgleisen, was die Rohölpreise und den sicheren Hafen Greenback stützen sollte.
Abgesehen davon könnten nachlassende Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Reserve Bank of Australia (RBA) Händler davon abhalten, aggressive bullische Wetten auf den Australischen Dollar (AUD) abzuschließen, und das Paar AUD/USD begrenzen. Dies deutet wiederum darauf hin, dass jede anschließende Aufwärtsbewegung noch als Verkaufsgelegenheit gesehen werden könnte und das Risiko besteht, dass sie relativ schnell verpufft. Händler richten ihren Blick nun auf den US-Erzeugerpreisindex (PPI) für einen neuen Impuls im weiteren Tagesverlauf.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.12% | -0.09% | -0.05% | -0.05% | 0.04% | -0.08% | -0.18% | |
| EUR | 0.12% | 0.03% | 0.07% | 0.08% | 0.06% | 0.07% | -0.06% | |
| GBP | 0.09% | -0.03% | 0.06% | 0.04% | 0.04% | 0.04% | -0.09% | |
| JPY | 0.05% | -0.07% | -0.06% | -0.02% | -0.03% | -0.03% | -0.14% | |
| CAD | 0.05% | -0.08% | -0.04% | 0.02% | -0.01% | 0.00% | -0.14% | |
| AUD | -0.04% | -0.06% | -0.04% | 0.03% | 0.01% | 0.01% | -0.14% | |
| NZD | 0.08% | -0.07% | -0.04% | 0.03% | -0.00% | -0.01% | -0.13% | |
| CHF | 0.18% | 0.06% | 0.09% | 0.14% | 0.14% | 0.14% | 0.13% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.