Der NZD/USD gab während der amerikanischen Sitzung nach und erholte sich in Richtung des Bereichs um 0,5880, da der US-Dollar (USD) trotz anhaltender geopolitischer Risiken und politischem Druck auf die Federal Reserve etwas an Schwung verlor.
Während der Greenback zunächst aufgrund der sicheren Hafen-Nachfrage im Zusammenhang mit Spannungen rund um die Straße von Hormus fest blieb, ließ das Momentum bereits früher in der asiatischen Sitzung nach. Ein Rückgang der US-Renditen und eine moderate Verbesserung der Risikostimmung ermöglichten es Währungen wie dem Kiwi, Boden gutzumachen.
Die Märkte verarbeiteten auch neue Kommentare zur Geldpolitik der Vereinigten Staaten (US), als Präsident Donald Trump seine Präferenz für niedrigere Zinssätze bekräftigte und erklärte, er wäre „enttäuscht“, wenn Kevin Warsh nicht „sofort“ die Zinsen senken würde, falls er als nächster Fed-Vorsitzender bestätigt wird.
Warsh räumte ein, dass die meisten Präsidenten zu niedrigeren Zinsen tendieren, betonte jedoch, dass die Unabhängigkeit der Federal Reserve letztlich bei der Institution selbst liege. Er spielte auch inflationsbedingte Risiken durch Zölle herunter, indem er andeutete, dass der Preisdruck sich etwas abgeschwächt habe, und argumentierte, dass eine kleinere Bilanz niedrigere Zinsen, eine verbesserte Inflation und ein stärkeres Wirtschaftswachstum unterstützen könnte.
Darüber hinaus wandte sich Warsh gegen Forward Guidance, kritisierte die Anzahl der Fed-Vertreter, die Zinspfade im Voraus signalisieren, und forderte umfassendere strukturelle Änderungen, einschließlich neuer Instrumente, aktualisierter Kommunikationsstrategien und eines überarbeiteten Inflationsrahmens, wobei er darauf hinwies, dass die derzeit zur Beurteilung der Inflation verwendeten Daten „ziemlich unvollkommen“ seien.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5888. Das Paar bewegt sich knapp unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5891, hält sich jedoch deutlich über dem 100-Perioden SMA bei 0,5813, was die kurzfristige Tendenz insgesamt neutral erscheinen lässt. Der Relative Strength Index (RSI) um 50 verstärkt die Konsolidierungsphase und deutet darauf hin, dass derzeit eine klare Richtungsüberzeugung fehlt, da der Kurs zwischen nahegelegenen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus schwankt.
Auf der Oberseite bietet der 20-Perioden SMA bei 0,5891 den ersten Widerstand, gefolgt von horizontalen Barrieren bei 0,5904 und 0,5907, vor einer höheren Hürde nahe 0,5965. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei 0,5887, mit einer weiteren Unterstützung bei 0,5874; ein tieferer Rückgang würde den 100-Perioden SMA bei 0,5813 als nächstes wichtiges Nachfragenniveau freilegen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)