Geopolitische Spannungen bleiben nach den jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit CNBC im Fokus der Märkte. Der US-Führer sagte, die Vereinigten Staaten (USA) befänden sich in einer „starken Verhandlungsposition“ mit Iran und äußerte Zuversicht, dass Washington schließlich ein „großartiges Abkommen“ mit Teheran erreichen könne.
Donald Trump sagte außerdem, dass die Gespräche mit Iran „sehr erfolgreich“ geführt würden, während er betonte, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, um einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen. Er fügte hinzu, dass er den aktuellen Waffenstillstand nicht verlängern wolle, was darauf hindeutet, dass der diplomatische und strategische Druck in den kommenden Wochen erhöht bleiben könnte.
Der US-Präsident verteidigte auch die Wirksamkeit der gegen Iran verhängten Blockade und sagte, diese habe bereits Ergebnisse erzielt. Gleichzeitig warnte er, dass die Vereinigten Staaten „bereit seien, militärisch vorzugehen“, falls die Verhandlungen scheitern, eine Aussage, die die geopolitische Unsicherheit hoch hält.
Über die Iran-Frage hinaus äußerte sich Donald Trump auch zu den Beziehungen mit China und sagte, er glaube, eine Einigung mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping erzielt zu haben.
Der US Dollar (USD) Index ignorierte die Kommentare weitgehend und stieg am Tag leicht um 0,15 % auf 98,20.