Die Strategen Shaun Osborne und Eric Theoret von Scotiabank beobachten, dass der japanische Yen (JPY) leicht schwächer in der Mitte seiner jüngsten Handelsspanne notiert und sich im Zuge der breiteren Stimmungsaufhellung schlechter entwickelt hat als andere Währungen der G10-Gruppe. An den Optionsmärkten sei eine steigende Nachfrage nach Absicherung gegen eine Yen-Aufwertung zu erkennen, was auf mögliches Aufwärtspotenzial im Rahmen einer Aufholbewegung hindeute. Zudem verweisen sie auf erhöhte Risiken im Vorfeld der Sitzung der Bank of Japan (BoJ) am 28. April.
„Der Yen verzeichnet ein geringfügiges Minus von 0,1 % und bewegt sich in einer engen Spanne um die Mitte seiner Handelsspanne seit Mitte März.“
„Die Entwicklung des Yen hat in den vergangenen Wochen hinter anderen G10-Währungen zurückgelegen, wobei er insbesondere nicht von der stimmungsgetriebenen Erholung der meisten anderen Währungen profitieren konnte.“
„Wir haben nur sehr geringe Bewegungen bei den Risk Reversals beobachtet, allerdings scheinen diese eine höhere Prämie für Absicherungen gegen eine Yen-Aufwertung einzupreisen – was erhebliches Aufwärtspotenzial im Falle einer Aufholbewegung bietet.“
„Die Risiken rund um die BoJ bleiben hoch, da die Märkte die Sitzung am 28. April bewerten.“