Die Analysten der Scotiabank berichten, dass das Pfund gegenüber dem US-Dollar um 0,3 Prozent zugelegt hat und auf Niveaus vor Ausbruch des Konflikts notiert. Anleger reagierten dabei positiv auf die robuste Nachfrage nach britischen Staatsanleihen. Das inländische Datenrisiko gilt vor den anstehenden Zahlen zu Handel und Industrieproduktion als begrenzt, während Aussagen von Vertretern der Bank of England, darunter Gouverneur Andrew Bailey, für Impulse sorgen könnten. Aus technischer Sicht signalisiert das Währungspaar GBP/USD mit einem steigenden RSI weiteren Aufwärtsspielraum, mit Unterstützung unterhalb von 1,3450 und Potenzial bis in den Bereich der Hochs von Mitte Februar nahe 1,37.
"Das Pfund startet zudem mit einem Plus von 0,3 Prozent in die nordamerikanische Sitzung am Mittwoch und baut seine jüngste Erholung auf neue lokale Höchststände aus, die zuletzt vor dem US/Iran-Konflikt erreicht wurden."
"Am heimischen Markt begrüßen die Marktteilnehmer die starke Nachfrage nach britischen Anleiheemissionen, wobei sowohl Staatsanleihen als auch Emissionen großer Finanzinstitute auf großes Interesse stoßen."
"Das Datenrisiko bleibt vor den am Donnerstag anstehenden Zahlen zu Handel und Industrieproduktion begrenzt, während das Risiko durch die Notenbank wieder zunimmt, nachdem sich MPC-Mitglied Mann geäußert hat und betonte, man müsse ‚aktiv handeln‘, egal ob dies ‚eine deutliche Anhebung, eine Senkung oder ein längeres Abwarten‘ bedeute."
"Positiv – der RSI bewegt sich nun klar im bullischen Bereich und steigt über 60, während der Kurs seine Erholung fortsetzt und neue lokale Höchststände oberhalb von 1,35 erreicht."
"Wir sehen zwischen dem aktuellen Niveau und den Hochs von Mitte Februar um 1,37 nur begrenzten Widerstand und richten den Blick nun auf Unterstützungen unterhalb von 1,3450."