USD/JPY fiel am Dienstag um rund 0,4 % und rutschte wieder unter die Marke von 159,00, um sich nahe 158,85 zu stabilisieren. Das Paar bleibt in einer volatilen Zwei-Yen-Spanne zwischen 160,00 und 158,00 gefangen, wobei die Intraday-Kursbewegung eine deutliche Ablehnung vom Tageshoch bei etwa 159,30 zeigte, bevor die Verkäufer von der 158,60er-Region zurückdrängten. Kleine Kerzenkörper und sich überlappende Kursbalken deuten auf einen Markt hin, der sich in keine Richtung festlegen kann.
Der US-Dollar geriet am Dienstag auf zwei Fronten unter Druck. Das Bureau of Labor Statistics (BLS) meldete, dass der Erzeugerpreisindex (PPI) für die Endnachfrage im März um 0,5 % MoM stieg, deutlich unter dem Konsens von 1,2 %, während der Kern-PPI nur um 0,1 % zulegte bei erwarteten 0,6 %. Die Benzinpreise stiegen um 15,7 % und machten fast die Hälfte des Gesamtanstiegs aus, während die Dienstleistungskomponente unverändert blieb – ein Wert, den die Federal Reserve (Fed) genau beobachtet. Separat deutete Präsident Trump an, dass Friedensgespräche mit dem Iran innerhalb von zwei Tagen wieder aufgenommen werden könnten, was die Nachfrage nach dem sicheren Hafen US-Dollar abschwächte.
Auf der Seite des japanischen Yen haben Zuflüsse in sichere Häfen die Währung angesichts der allgemeinen Unsicherheit im Nahen Osten gestützt, wobei die Zinspolitik der Bank of Japan (BoJ) eine untergeordnete Rolle spielt, während die Geopolitik dominiert. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag sowie der Philadelphia Fed Manufacturing Survey sind die nächsten wichtigen Datenpunkte, die für den US-Dollar zu beobachten sind.
Im 15-Minuten-Chart notiert USD/JPY bei 158,83. Das Paar bleibt unter dem Tageseröffnungskurs bei 159,21 und behält damit den sehr kurzfristigen bärischen Ton bei, da Intraday-Rallyes Schwierigkeiten haben, dieses Anfangsniveau zurückzuerobern. Der Stochastische RSI ist wieder in den mittleren Bereich zurückgefallen, mit dem letzten Wert um 59, was auf nachlassende Aufwärtsdynamik nach zuvor überkauften Bedingungen in diesem kurzfristigen Zeitrahmen hindeutet.
Auf der Oberseite stellt die Tageseröffnung bei 159,21 den ersten nennenswerten Widerstand dar, und ein nachhaltiger Ausbruch über diese Barriere wäre erforderlich, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern und Raum für eine tiefere Erholung zu schaffen. Auf der Unterseite fehlt es an nahegelegenen definierten Unterstützungen, was das Paar anfällig für weitere Verluste in Richtung der Tiefs der vorherigen Sitzung und psychologischer runder Marken macht, wobei die Verkäufer voraussichtlich die Kontrolle behalten, solange der Kurs unter 159,21 bleibt.
Im Tages-Chart notiert USD/JPY bei 158,84 und hält eine bullische kurzfristige Tendenz, da der Kurs komfortabel über den 50-Tage- und 200-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitten (EMAs) bei 158,02 bzw. 154,56 liegt. Die gestapelte Konfiguration dieser EMAs, bei der der kürzere Durchschnitt über dem längeren liegt, deutet darauf hin, dass der übergeordnete Aufwärtstrend intakt ist, obwohl der Stochastische RSI, der sich der unteren Band bei etwa 28 nähert, auf nachlassende Aufwärtsdynamik und das Risiko einer korrigierenden Pause innerhalb dieses Trends hinweist.
Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am 50-Tage-EMA nahe 158,02 gesehen, wobei ein Bruch diesen Bereich den stärkeren bullischen Boden am 200-Tage-EMA bei rund 154,56 freigeben würde. Solange der Kurs über diesen gleitenden Durchschnitten bleibt, werden Rücksetzer wahrscheinlich als Korrekturen innerhalb des vorherrschenden Aufwärtstrends betrachtet, während ein Tagesschluss unter dem 50-Tage-EMA zunehmenden Druck auf eine tiefere Korrektur trotz des weiterhin konstruktiven längerfristigen Umfelds signalisieren würde.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.