GBP/USD Kursprognose: Erholt sich über 1,3200; bärische Tendenz bleibt angesichts geopolitischer Risiken bestehen

Quelle Fxstreet
  • GBP/USD gewinnt etwas positiven Schwung, da Berichte über einen 45-tägigen US-Iran-Waffenstillstand den USD belasten.
  • Anhaltende geopolitische Unsicherheiten könnten tiefere USD-Verluste begrenzen und den Aufwärtstrend des Paares deckeln.
  • Das bärische technische Setup erfordert zudem Vorsicht, bevor auf eine weitere Aufwertung gesetzt wird.

Das Währungspaar GBP/USD zieht während der asiatischen Sitzung am Montag in der Nähe der 1,3175-Region einige Dip-Käufer an und scheint vorerst eine zweitägige Verlustserie beendet zu haben. Die Kassapreise klettern in der letzten Stunde wieder über die Marke von 1,3200, wobei eine bedeutende Aufwertung angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheiten weiterhin schwer vorstellbar ist.

Bloomberg berichtete unter Berufung auf Axios, dass die USA, der Iran und regionale Vermittler über Bedingungen für einen möglichen 45-tägigen Waffenstillstand verhandeln, der zu einem Ende der Kämpfe führen könnte. Dies dämpft den sicheren Hafen US-Dollar (USD) und bietet dem Währungspaar GBP/USD etwas Unterstützung. Das Risiko einer weiteren Eskalation des Konflikts bleibt jedoch bestehen, nachdem US-Präsident Donald Trump mit neuen Drohungen gegen iranische Kraftwerke und Brücken gedroht hat, falls die Straße von Hormus bis Dienstag nicht wieder geöffnet wird.

Aus technischer Sicht ist die kurzfristige Tendenz leicht bärisch, da das GBP/USD-Paar deutlich unter dem 200-Perioden Simple Moving Average (SMA) auf der 4-Stunden-Chart notiert, der weiterhin abwärts geneigt ist und den übergeordneten Trend begrenzt. Hinzu kommt, dass das Momentum nach der Erholung der letzten Woche nachgelassen hat, da der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator sich knapp unter der Nulllinie abflacht und ein leicht negatives Histogramm zeigt, was auf einen Mangel an anhaltendem Kaufdruck hindeutet.

Darüber hinaus pendelt der Relative Strength Index (RSI) um 43, unterhalb der 50er-Mittellinie, was eher eine schwache Abwärtsdynamik als ein überverkauftes Extrem bestätigt. Daher dürfte jede weitere Aufwärtsbewegung auf unmittelbaren Widerstand bei 1,3240 stoßen, mit einer stärkeren Deckelung nahe 1,3300, wo sich jüngste Swing-Hochs treffen und kurzfristige Verkäufer wieder aktiv geworden sind. Ein nachhaltiger Anstieg über letztere Marke wäre erforderlich, um den fallenden 200-Perioden-SMA bei rund 1,3370 herauszufordern und die vorherrschende bärische Tendenz zu lockern.

Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am jüngsten Tief bei etwa 1,3190, dessen Bruch den Weg in den unteren Bereich um 1,3150 als nächstes bärisches Ziel öffnen würde.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

GBP/USD 4-Stunden-Chart

Chartanalyse GBP/USD

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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