AUD/JPY steigt auf nahe 110,00, da sich die Spannungen im Nahen Osten entschärfen

Quelle Fxstreet
  • AUD/JPY gewinnt an Boden, da die Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts wachsender Hoffnungen auf einen Friedenspakt im Nahen Osten zunimmt.
  • Trump signalisierte einen möglichen US-Ausstieg aus dem Iran innerhalb von Wochen, während Pezeshkian Offenheit für eine Entspannung der regionalen Spannungen zeigte.
  • Der japanische Tankan-Index für das verarbeitende Gewerbe stieg im ersten Quartal auf 17 und unterstützt damit die schrittweise Zinserhöhungsstrategie der BoJ.

AUD/JPY gewinnt zum zweiten Handelstag in Folge an Boden und notiert während der europäischen Handelszeit am Mittwoch bei rund 110,10. Das Währungspaar wertet auf, da der risikosensitive australische Dollar (AUD) angesichts der nachlassenden Spannungen im Nahen Osten Unterstützung erhält.

US-Präsident Donald Trump deutete an, dass die Vereinigten Staaten (US) „sehr bald“ aus dem Iran-Krieg „abziehen“ würden, und erklärte, dass ein Rückzug innerhalb von zwei bis drei Wochen erfolgen könnte. Trump betonte weiter, dass eine formelle Vereinbarung mit Teheran keine notwendige Voraussetzung für die Beendigung der Feindseligkeiten sei. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian zeigte sich bereit, die regionalen Spannungen zu entschärfen, sofern bestimmte Garantien erfüllt werden.

Die erhöhten Energiepreise im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt erschweren weiterhin den geldpolitischen Ausblick der Reserve Bank of Australia (RBA), wobei Analysten warnen, dass sie die Inflation länger hoch halten und den Druck für weitere Zinserhöhungen in Australien erhöhen könnten. Die Märkte preisen derzeit eine 64%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung auf 4,35% bei der nächsten RBA-Vorstandssitzung ein. Am 31. März wurde der ASX 30 Day Interbank Cash Rate Futures Mai 2026-Kontrakt bei 95,765 gehandelt.

Auf der Datenfront verzeichnete China, Australiens wichtigster Handelspartner, im März einen Rückgang des RatingDog Manufacturing Purchasing Managers’ Index (PMI) auf 50,8 von 52,1 im Februar, womit die Erwartungen von 51,6 angesichts steigender Energiekosten verfehlt wurden. In Australien stieg der RBA Commodity Index SDR im März im Jahresvergleich um 12,8%, nach einer revidierten Steigerung von 4,9% im Vormonat, was den stärksten Anstieg seit Januar 2023 markiert.

In Japan stieg der Tankan Large Manufacturing Index im ersten Quartal 2026 zum vierten Mal in Folge auf 17 von zuvor revidierten 16, übertraf die Erwartungen und unterstützt damit die schrittweise Zinserhöhungsstrategie der Bank of Japan (BoJ), was den japanischen Yen (JPY) gegenüber seinen wichtigsten Währungspartnern stärken könnte.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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