Die indische Rupie (INR) bleibt gegenüber dem US-Dollar (USD) bei etwa 90,35 weitgehend unverändert, trotz der geldpolitischen Ankündigung der Reserve Bank of India (RBI), die den Repo-Satz wie erwartet bei 5,25% belassen hat.
Die RBI wurde erwartet, den Status quo beizubehalten, da sie den Repo-Satz 2025 um 125 Basispunkte (bps) gesenkt hat, dessen Auswirkungen noch nicht durch die Wirtschaft weitergegeben wurden. Die indische Zentralbank hat eine "neutrale" Haltung zum geldpolitischen Ausblick beibehalten und angegeben, dass sich die indische Wirtschaft in einer "guten Lage" befindet, auch wenn die globalen Unsicherheiten "erhöht" bleiben.
Im Großen und Ganzen hat die indische Rupie seit der Bestätigung aus Indien und den Vereinigten Staaten (US), dass beide die Zölle senken werden, überdurchschnittlich abgeschnitten. Am Montag sagte US-Präsident Donald Trump in einem Post auf Truth Social, dass die Zölle auf Importe aus Neu-Delhi auf 18% gesenkt werden, von zuvor 50%, und dass auf Exporte aus Washington nach Indien keine Zölle erhoben werden, was später von dem indischen Premierminister (PM) Narendra Modi anerkannt wurde.
Dieses Ereignis führte zu einem starken Anstieg der indischen Rupie, einer hohen Nachfrage nach indischen Aktien und einem signifikanten Zufluss ausländischer Mittel in den indischen Aktienmarkt. Allerdings belastet das Fehlen von Folgekäufen durch ausländische institutionelle Investoren (FIIs) die Marktstimmung.
Nach Angaben der National Stock Exchange (NSE waren die FIIs am Donnerstag Nettoverkäufer und haben Anteile im Wert von 2.150,51 Crore verkauft. Am Dienstag, einen Tag nach dem Handelsfrieden zwischen den USA und Indien, kauften die FIIs Aktien im Wert von 5.236,28 Crore.
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Im Tageschart handelt USD/INR bei 90,3790. Der Preis liegt unter dem 20-EMA bei 90,9282, der nach unten geneigt ist und Erholungen begrenzt. Diese Ausrichtung hält die kurzfristige Tendenz nach unten geneigt. Der RSI liegt bei 42 (neutral) und befindet sich unter der 50-Mittellinie, was das nachlassende Momentum bestätigt. Solange der Spot unter dem 20-EMA bleibt, könnten Erholungen ins Stocken geraten und das Paar würde weiterhin niedrigere Niveaus testen.
Die Trendindikatoren bleiben schwach, da der 20-EMA in den letzten Sitzungen nach unten zeigt und das anhaltende Angebot verstärkt. Der RSI rutscht weiter ab und liegt jetzt bei 42 (neutral), ohne überverkauft zu sein. Eine Erholung über den 20-EMA bei 90,9282 würde den Ton verbessern und Raum für Stabilisierung schaffen, während ein Versagen, ihn zurückzugewinnen, das Abwärtsrisiko bewahren würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die indische Rupie wird stark von externen Faktoren wie dem Ölpreis, der Entwicklung des US-Dollars und dem Ausmaß der ausländischen Investitionen beeinflusst. Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) können den Wechselkurs stabilisieren.
Die Reserve Bank of India (RBI) greift aktiv in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs stabil zu halten und den Handel zu erleichtern. Gleichzeitig versucht sie, die Inflation durch Zinssatzanpassungen bei ihrem Zielwert von 4 % zu stabilisieren. Höhere Zinssätze stärken in der Regel die indische Rupie (INR), da sie das Land für ausländische Investoren attraktiver machen.
Makroökonomische Faktoren wie Inflation, Zinssätze, das Wirtschaftswachstum (BIP), die Handelsbilanz und ausländische Kapitalzuflüsse haben einen direkten Einfluss auf den Wert der indischen Rupie. Ein starkes Wirtschaftswachstum zieht vermehrt internationale Investoren an, was die Nachfrage nach der Rupie steigert. Auch eine weniger negative Handelsbilanz wirkt sich langfristig positiv auf die Währung aus. Besonders höhere Zinssätze – und hier vor allem die Realzinsen, also Zinssätze abzüglich der Inflation – können die Rupie stützen, da sie Indien für ausländische Investoren attraktiver machen. Ein "Risk-on"-Marktumfeld fördert zudem die Zuflüsse von Direkt- und Portfolioinvestitionen (FDI und FII), was ebenfalls die Rupie stärkt.
Eine steigende Inflation, vor allem im Vergleich zu den Handelspartnern Indiens, wirkt sich in der Regel negativ auf die Rupie aus, da dies eine Abwertung durch Überangebot signalisiert. Zudem verteuert Inflation die Exporte, was zu einem verstärkten Verkauf von Rupien führt, um ausländische Importe zu finanzieren – ein negativer Faktor für die Währung. Gleichzeitig reagiert die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) häufig mit Zinserhöhungen auf steigende Inflation, was wiederum die Attraktivität der Rupie für internationale Investoren erhöht und den Kurs stabilisieren kann. Der gegenteilige Effekt tritt bei niedriger Inflation ein.