Das GBP/USD-Paar zieht sich ein paar Pips von seinem höchsten Stand seit September 2024 zurück, rund um die 1,3680-Region, die während der asiatischen Sitzung erreicht wurde, und schließt eine bescheidene bullische Eröffnungslücke zu Beginn einer neuen Woche. Die Kassapreise handeln derzeit mit moderaten Intraday-Gewinnen über der Marke von 1,3600 und scheinen bereit zu sein, weiter zu steigen.
Die Haltung von US-Präsident Donald Trump, die Kontrolle über Grönland zu gewinnen, und ein Stillstand mit europäischen Verbündeten haben Zweifel an den langjährigen NATO-Allianzen aufgeworfen. Dies, zusammen mit dem Vertrauensverlust in die globale Führung, belebt den sogenannten 'Sell America'-Handel und belastet den US-Dollar (USD) erheblich. Der USD-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, fiel am Montag auf ein Vier-Monats-Tief und bietet dem GBP/USD-Paar etwas Unterstützung.
Abgesehen davon haben Wetten, dass die US-Notenbank (Fed) die Kreditkosten in diesem Jahr noch zweimal senken würde, sich als ein weiterer Faktor herausgestellt, der den Dollar untergräbt. Das Britische Pfund (GBP) hingegen erhält Unterstützung durch stärkere als erwartete Wirtschaftsdaten aus dem Vereinigten Königreich, die die Erwartungen an Zinssenkungen der Bank of England (BoE) in naher Zukunft gemildert haben. Dies könnte weiterhin als Rückenwind für das GBP/USD-Paar wirken und die kurzfristige positive Perspektive bestätigen.
Der USD hingegen zeigt eine bescheidene Intraday-Erholung, da die Bären vorsichtiger werden und sich entscheiden, ihre Wetten vor der entscheidenden FOMC-Politikentscheidung, die für Mittwoch angekündigt ist, zu reduzieren. Investoren werden nach Hinweisen auf den Zinssenkungspfad der Fed suchen, der die kurzfristige Kursdynamik des USD beeinflussen und dem GBP/USD-Paar frischen Auftrieb verleihen wird. In der Zwischenzeit könnte die Veröffentlichung der US-Auftragseingänge für langlebige Güter am Montag kurzfristige Chancen bieten.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen letzte 7 tage. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Kanadischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -2.34% | -2.31% | -1.95% | -1.60% | -3.54% | -3.70% | -2.96% | |
| EUR | 2.34% | 0.02% | 0.35% | 0.75% | -1.24% | -1.39% | -0.64% | |
| GBP | 2.31% | -0.02% | 0.11% | 0.72% | -1.27% | -1.42% | -0.67% | |
| JPY | 1.95% | -0.35% | -0.11% | 0.40% | -1.58% | -1.73% | -0.99% | |
| CAD | 1.60% | -0.75% | -0.72% | -0.40% | -1.95% | -2.11% | -1.38% | |
| AUD | 3.54% | 1.24% | 1.27% | 1.58% | 1.95% | -0.15% | 0.60% | |
| NZD | 3.70% | 1.39% | 1.42% | 1.73% | 2.11% | 0.15% | 0.76% | |
| CHF | 2.96% | 0.64% | 0.67% | 0.99% | 1.38% | -0.60% | -0.76% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.