Der kanadische Dollar (CAD) zeigt sich im bisherigen Sitzungsverlauf kaum verändert und konsolidiert die Gewinne vom Vortag, während sich die Märkte stabilisieren und Investoren auf neue Impulse warten. Darauf verweisen die Chef-Devisenstrategen von Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.
„In Davos bekräftigte Premierminister Mark Carney seine Einschätzung zur sich wandelnden globalen Ordnung und zum Ende der ‚regelbasierten internationalen Ordnung‘, was Kanada dazu zwinge, neue Partnerschaften einzugehen. Stark steigende Rohstoffpreise, angeführt von Metallen, sind für den CAD derzeit kein klarer Vorteil, da die heimischen Handelsbedingungen weiterhin unter den schwachen Rohölpreisen leiden. Metallgewinne, insbesondere bei Kupfer, stützen vielmehr andere Währungen wie den australischen Dollar oder den chilenischen Peso.“
„Der CAD konsolidiert die Gewinne vom Vortag derzeit in Form eines bärischen Keil- beziehungsweise Flaggenmusters im Stundenchart. Dieses Muster lenkt den Fokus weiterhin auf das Risiko weiterer Verluste beim USD/CAD in naher Zukunft. Der Bruch der Unterstützung im Bereich um 1,38 eröffnet Spielraum für einen rechnerischen Rückgang in Richtung 1,3785/90; darunter könnten sich die Verluste bis in den unteren bis mittleren Bereich von 1,37 ausweiten. Auf der Oberseite liegt ein Widerstand bei 1,3850/55, gefolgt von 1,3890/00.“