Standard Chartered: Bitcoin könnte 500.000 US-Dollar erreichen – zentrale Faktoren für eine potenzielle Rallye

Autor: FXStreet
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Standard Chartered: Geoffrey Kendrick prognostiziert Bitcoin-Kurs von über 500.000 US-Dollar zum Ende von Donald Trumps Amtszeit.


BlackRock erwägt angeblich Bitcoin-ETP für europäische Kunden.


FDIC kündigt Überarbeitung der Krypto-Richtlinien an – Banken könnten künftig bestimmte Krypto-Assets verwahren.


Bitcoin (BTC) blieb am Donnerstag unter der Marke von 100.000 US-Dollar, da der breitere Kryptomarkt weiterhin mit Abwärtsrisiken aufgrund eines potenziellen globalen Handelskriegs konfrontiert ist. Dennoch prognostizierte Geoffrey Kendrick, Leiter der Digital Asset Research bei Standard Chartered, dass Bitcoin bis 2028 – also gegen Ende der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump – auf 500.000 US-Dollar steigen könnte.


Unterdessen bereitet sich BlackRock darauf vor, ein Bitcoin Exchange-Traded Product (ETP) für seine europäischen Investoren einzuführen, was auf ein anhaltendes institutionelles Interesse an der führenden Kryptowährung hinweist.


Wichtige Faktoren für einen möglichen Bitcoin-Anstieg


Diese Entwicklungen könnten eine Bitcoin-Rallye antreiben


Geoffrey Kendrick, Leiter der Digital Asset Research bei Standard Chartered, prognostiziert, dass Bitcoin bis zum Ende von Donald Trumps Präsidentschaft auf 500.000 US-Dollar steigen könnte. Er betonte, dass eine bessere Zugänglichkeit für Investoren sowie eine sinkende Marktvolatilität eine entscheidende Rolle bei dieser potenziellen Aufwärtsbewegung spielen würden. Zudem hob er die Bedeutung der US-Spot-Bitcoin-ETFs hervor, die als Finanzinstrument weiterhin expandieren könnten.


Laut einem Bericht von Bloomberg, der sich auf anonyme Quellen beruft, bereitet sich BlackRock darauf vor, ein Bitcoin Exchange-Traded Product (ETP) für den europäischen Markt einzuführen. Das Produkt soll in der Schweiz domiziliert sein, auch wenn bisher keine offiziellen Details veröffentlicht wurden. Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, aber nicht öffentlich sprechen dürfen, deuteten darauf hin, dass BlackRock möglicherweise bereits diesen Monat mit der Vermarktung des Fonds beginnen könnte.


Travis Hill, interimistischer Vorsitzender der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), gab am Mittwoch bekannt, dass die Behörde ihre Aufsicht über digitale Vermögenswerte umstrukturiert und frühere Richtlinien überprüft, die Banken von Geschäften mit Kryptowährungsunternehmen abgehalten haben. Diese Reform könnte es Banken ermöglichen, offener mit Krypto-Unternehmen zu interagieren und ihre Fähigkeit zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte wie Bitcoin zu stärken. Dieser Wandel könnte einen entscheidenden Moment für traditionelle Finanzinstitutionen und ihre Rolle in der Kryptoindustrie markieren.


Die Regierung von Donald Trump setzt sich weiterhin für ein günstigeres Umfeld für Bitcoin und Kryptowährungen ein. Im vergangenen Monat unterzeichnete Trump eine Executive Order zur Schaffung eines digitalen Asset-Vorrats für die USA, der Bitcoin und andere bedeutende digitale Vermögenswerte umfassen soll. Zudem hat die Securities and Exchange Commission (SEC) neue Aufgaben und Strategien für die Kryptobranche eingeführt. Dazu gehört die Ernennung von Hester Peirce zur Leiterin der neu geschaffenen Krypto-Taskforce, die für die Entwicklung neuer und geeigneter Krypto-Regularien verantwortlich ist.


Pläne zur Einrichtung einer strategischen Bitcoin-Reserve für die USA bleiben weiterhin bestehen. Diese Maßnahme könnte die Bitcoin-Adoption in verschiedenen Ländern fördern. Krypto- und KI-Beauftragter David Sacks erklärte am Dienstag in einer Pressekonferenz, dass die "President’s Working Group" beginnen werde, die Möglichkeit einer föderalen Bitcoin-Reserve zu prüfen.

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