EUR/USD hält sich um 1,0800, da schwächere US-Daten die Wahrscheinlichkeit von Fed-Zinssenkungen erhöhen
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EUR/USD gewinnt an Boden, da der US-Dollar aufgrund erhöhter Spekulationen über Zinssenkungen der Fed im Jahr 2024 schwächelt.
Der US-ISM-Dienstleistungs-PMI fiel im Juni auf 48,8 und verzeichnete damit den stärksten Rückgang seit April 2020.
Der Euro könnte angesichts der nahenden zweiten Runde der französischen Wahlen am Sonntag Volatilität erfahren.
EUR/USD setzt seine Gewinnserie fort und notiert während der asiatischen Sitzung am Donnerstag um 1,0790. Dieser Aufwärtstrend wird auf einen Rückgang des US-Dollars (USD) zurückgeführt, der durch verstärkte Spekulationen über Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed) im Jahr 2024 ausgelöst wurde. Die US-Märkte bleiben am Donnerstag aufgrund des Unabhängigkeitstags geschlossen.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den USD gegenüber sechs anderen wichtigen Währungen misst, steht aufgrund niedrigerer US-Staatsanleiherenditen vor Herausforderungen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der DXY bei etwa 105,30. Zum Handelsschluss am Mittwoch lagen die Renditen der zweijährigen und zehnjährigen US-Staatsanleihen bei 4,70 % bzw. 4,35 %.
In Bezug auf die US-Daten fiel der ISM-Dienstleistungs-PMI im Juni stark auf 48,8 und verzeichnete damit den stärksten Rückgang seit April 2020. Dieser Wert lag deutlich unter den Markterwartungen von 52,5 und nach einem Wert von 53,8 im Mai. Der ADP-Beschäftigungsbericht zeigte, dass US-Privatunternehmen im Juni 150.000 neue Arbeitsplätze geschaffen haben, was den niedrigsten Anstieg seit fünf Monaten darstellt. Diese Zahl lag unter den erwarteten 160.000 und unter den nach unten revidierten 157.000 im Mai.
Auf der Seite des Euro erwarten Händler eine erhöhte Volatilität des EUR, da die zweite Runde der französischen Parlamentswahlen am 7. Juli näher rückt. Laut einer von Harris Interactive für das Magazin Challenges durchgeführten Umfrage wird prognostiziert, dass die RN die benötigten 289 Sitze zur Kontrolle der 577 Sitze umfassenden Nationalversammlung nicht erreichen wird. Dies ist die erste Umfrage, die nach der Bildung einer parteiübergreifenden Anti-RN-Koalition veröffentlicht wurde, so Reuters.
Der Renditeabstand zwischen französischen und deutschen zehnjährigen Staatsanleihen hat sich auf etwa 71 Basispunkte verengt, gegenüber einem jüngsten Höchststand von 82 Basispunkten Ende letzten Monats. Diese Verringerung der Risikoprämie für französische Staatsanleihen deutet auf ein wachsendes Vertrauen der Investoren hin, dass die rechtsextreme RN-Partei keine parlamentarische Mehrheit erlangen wird.
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