Deutschland: Rückgang der Energiepreise führt zu einem erneuten Rückgang der Erzeugerpreise

Autor: Mitrade Team
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  • Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im Oktober im Jahresvergleich um 1,1 Prozent gesunken, hauptsächlich aufgrund günstigerer Energiepreise.


  • Energiepreise sanken um 5,6 Prozent, wobei Mineralölerzeugnisse den größten Rückgang von 12,9 Prozent verzeichneten.


  • Die Europäische Zentralbank hat auf die abgeschwächte Teuerung und schwache Konjunktur im Euroraum mit drei Zinssenkungen seit Juni reagiert.


Im Oktober verzeichneten die deutschen Erzeugerpreise einen Rückgang um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden bekanntgab. Dieser Preisverfall ist vor allem auf niedrigere Energiepreise zurückzuführen. Analysten hatten einen geringeren Rückgang von 1,0 Prozent prognostiziert, nachdem die Erzeugerpreise bereits im September um 1,4 Prozent gesunken waren.


Im Monatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise im Oktober um 0,2 Prozent, was den Erwartungen der Analysten entsprach. Dieser Anstieg folgt auf einen Rückgang von 0,5 Prozent im September. Die Hauptursache für die rückläufigen Jahresraten sind die um 5,6 Prozent gesunkenen Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr. Ohne die Einbeziehung der Energiepreise wären die Erzeugerpreise um 1,3 Prozent gestiegen.


Besonders stark beeinflusst wurde die Entwicklung durch Mineralölerzeugnisse, die im Vergleich zum Vorjahr um 12,9 Prozent günstiger wurden. Bedeutende Rückgänge verzeichneten dabei leichtes Heizöl mit 22,7 Prozent und Kraftstoffe mit 12,1 Prozent. Auch Erdgas und Strom verbilligten sich signifikant.


Angesichts der allgemein abgeschwächten Inflation und einer schwachen Wirtschaftslage im Euroraum hat die EZB seit Juni dreimal die Leitzinsen gesenkt, um die Konjunktur zu stützen.

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