EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel sagte am Mittwoch, dass aus heutiger Sicht weitere Zinserhöhungen erforderlich sind, um die Inflation wieder auf das 2%-Ziel der Zentralbank zu bringen.
Aus heutiger Sicht sind weitere Zinserhöhungen notwendig, um das 2%-Ziel zu erreichen.
Der Waffenstillstand ist kein Signal für die EZB, die Wachsamkeit zu lockern.
Die EZB-Zinssätze sind noch nicht restriktiv.
Kriege, Inflation und Wachstum werden das Timing und die Höhe künftiger Zinserhöhungen bestimmen.
Die Wirtschaft zeigt eine relative Widerstandsfähigkeit."
Der FXS Speech Tracker-Wert von 8,6 gegenüber einem historischen Wert von 7,1 markiert eine klare hawkische Verschiebung in Schnabels Tonfall, unterstrichen durch die Ansicht, dass „weitere Zinserhöhungen notwendig sind“ und die aktuellen EZB-Zinssätze „noch nicht restriktiv“ sind. Die Beharrlichkeit darauf, dass ein Waffenstillstand die Wachsamkeit nicht verringern würde, kombiniert mit der Betonung anhaltender Inflationsrisiken, stützt die Erwartungen an eine zusätzliche Straffung und ist insgesamt eurofreundlich.
Indem Schnabel betont, dass Krieg, Inflation und Wachstum das Timing und die Höhe künftiger Zinserhöhungen bestimmen werden, hält sie die Tür für einen längeren und potenziell höheren Zinspfad offen als bisher eingepreist. Der Verweis auf die „relative Widerstandsfähigkeit“ der Wirtschaft rechtfertigt zudem Spielraum für weitere Zinserhöhungen und verstärkt eine hawkische Tendenz, die Euro-Rücksetzer stützen und kurzfristige Abwärtsrisiken begrenzen kann.