Am Donnerstag veröffentlichte der US-Präsident Donald Trump auf seinem Truth Social Netzwerk ein Video von einem eingestürzten Brücke im Iran, um Druck auf Teheran auszuüben, einen Deal zu machen.
Sein vollständiger Beitrag lautete: „Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder benutzt werden — Es folgt noch viel mehr! ES IST ZEIT FÜR DEN IRAN, EINEN DEAL ZU MACHEN, BEVOR ES ZU SPÄT IST UND NICHTS VON DEM ÜBRIG BLEIBT, WAS NOCH EIN GROSSARTIGES LAND WERDEN KÖNNTE! Präsident DONALD J. TRUMP.“

Spät am Mittwoch richtete US-Präsident Trump eine Botschaft an Amerika und erklärte, dass die Mission im Iran in den nächsten zwei bis drei Wochen abgeschlossen sein werde, wobei er darauf bestand, dass der Iran einen Deal machen müsse. Er warnte, dass die USA andernfalls elektrische Anlagen und möglicherweise Ölanlagen angreifen würden.
Diese Äußerungen ließen die globalen Aktienmärkte stark fallen, und die Preise für Edelmetalle sanken, während der US-Dollar nach zwei aufeinanderfolgenden Verlusttagen eine Erholung verzeichnete.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.