Japans Wirtschaftsminister Minoru Kiuchi sagte am Dienstag, dass die Regierung auf eine frühzeitige parlamentarische Verabschiedung des Haushaltsplans 2026 hinarbeiten müsse.
Die verantwortungsvolle, proaktive Fiskalpolitik der Takaichi-Administration berücksichtigt die fiskalische Disziplin.
Es muss auf eine frühzeitige parlamentarische Verabschiedung des Haushaltsplans 2026 hingearbeitet werden.
Das bedeutet nicht, dass es zu rücksichtslosen Ausgaben kommt.
Man kann nicht sagen, dass allein die Fiskalpolitik die Marktentwicklungen bestimmt.
Die Wechselkurse werden von verschiedenen Faktoren bestimmt.
Auch die langfristigen Zinssätze werden von verschiedenen Faktoren im Markt bestimmt.
Es muss sorgfältig auf verschiedene Faktoren geachtet werden, einschließlich der Nachhaltigkeit des Lohnwachstums, um sicherzustellen, dass Japan nicht wieder in die Deflation zurückkehrt.
Aber jetzt sind wir noch nicht in der Lage, einen Austritt aus der Deflation zu erklären.
Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt das USD/JPY-Paar um 0,45 % im Plus bei 158,90.
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.