Der Schweizer Pharmakonzern Novartis AG hat im vierten Quartal einen rückläufigen Gewinn ausgewiesen. Trotz eines leichten Umsatzanstiegs fiel das Konzernergebnis niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen eine höhere Dividende an und legte erstmals eine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 vor.
Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank in den drei Monaten bis Ende Dezember um 15 Prozent auf 2,40 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie ging auf 1,26 US-Dollar zurück. Bereinigt lag der Nettogewinn mit 3,89 Milliarden US-Dollar leicht unter dem Vorjahreswert, während das bereinigte Ergebnis je Aktie moderat auf 2,03 US-Dollar zulegte.
Der Umsatz erhöhte sich im Schlussquartal um 1 Prozent auf 13,34 Milliarden US-Dollar. Auf Basis konstanter Wechselkurse verzeichnete der Konzern jedoch einen leichten Rückgang. Belastend wirkten dabei insbesondere Preis- und Mengeneffekte durch generische Konkurrenz in den USA sowie Anpassungen bei Umsatzabzügen.
Für das laufende Jahr 2025 plant Novartis eine Dividende von 3,70 Schweizer Franken je Aktie und damit eine Erhöhung um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Mit Blick auf 2026 stellt das Unternehmen ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Gleichzeitig wird ein leicht rückläufiges bereinigtes operatives Ergebnis erwartet.