Solana (SOL) bleibt unter Druck und handelt am Montag unter 66 USD, nachdem es in der Vorwoche fast 20 % verloren hatte. Die institutionelle Nachfrage schwächte sich ab, da Spot Exchange Traded Funds (ETFs) in der vergangenen Woche einen Nettoabfluss von über 6,5 Millionen USD verzeichneten und damit eine vierwöchige Zuflussserie beendeten. Zudem deuten die bärische technische Perspektive und schwächere Derivatemetriken darauf hin, dass SOL kurzfristig eine tiefere Korrektur ausweiten könnte.
Die institutionelle Nachfrage nach SOL schwächte sich in der vergangenen Woche ab. Daten von SoSoValue zeigten, dass Spot-Solana-ETFs in der vergangenen Woche einen Abfluss von 6,52 Millionen USD verzeichneten und damit die seit dem 8. Mai anhaltende vierwöchige Phase positiver Zuflüsse durchbrachen. Sollte sich dieser Abflusstrend in dieser Woche fortsetzen und verstärken, könnte SOL weitere Korrekturen bevorstehen.

Auf der Derivateseite unterstützt die Marktpositionierung weiterhin eine bärische Perspektive. Die Finanzierungsrate von Solana wurde am Dienstag negativ und fiel am Sonntag weiter auf den niedrigsten Stand seit Ende Februar. Die Kennzahl bleibt am Montag mit -0,0192 % im negativen Bereich, was darauf hinweist, dass Shorts Long-Positionen bezahlen. Historisch gesehen fielen Phasen, in denen die Finanzierungsraten von positiv auf negativ wechselten und unter null blieben, häufig mit starken SOL-Korrekturen nach kurzen Erholungsversuchen zusammen.

Darüber hinaus liegt das Long-zu-Short-Verhältnis von SOL laut Coinglass am Montag bei 0,95. Ein Verhältnis unter eins deutet auf eine bärische Stimmung hin, da Händler auf fallende Kurse des Assets setzen.

Der Solana-Preis notiert bei 65,47 USD und behält eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da er deutlich unter den 50-, 100- und 200-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitten (EMAs) bei 81,50 USD, 87,90 USD bzw. 104 USD liegt. SOL versucht sich nach einem steilen Ausverkauf zu stabilisieren. Dennoch bleibt der Moving Average Convergence Divergence (MACD) im negativen Bereich, und der Relative Strength Index (RSI) im Tageschart pendelt nahe 27 im überverkauften Bereich, was zusammen darauf hindeutet, dass das Abwärtsmomentum zwar ausgereizt ist, die Verkäufer jedoch weiterhin dominieren, sofern nicht wichtige Widerstandsniveaus zurückerobert werden.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand an der horizontalen Barriere nahe 67,50 USD gesehen, wobei eine weitere Erholung voraussichtlich auf stärkeren Angebotsdruck am 50-Tage-EMA bei rund 81,50 USD trifft, gefolgt vom 100-Tage-EMA bei 87,90 USD und dem 200-Tage-EMA bei 104,00 USD.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am vorherigen horizontalen Boden bei 60,00 USD, vor einem bedeutenderen strukturellen Niveau bei 50,00 USD; ein Durchbruch unter diese Zonen würde den breiteren Abwärtstrend trotz der überverkauften Signale ausweiten.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)