Die CME Group hat mitgeteilt, dass ihr Angebot an Krypto-Futures inzwischen mehr als 75 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte abdeckt. Zuvor hatte die Terminbörse neue Produkte auf Cardano (ADA), Chainlink (LINK) und Stellar (XLM) eingeführt.
Die erweiterte Palette an Kryptowährungs-Futures der CME Group ermöglicht institutionellen Investoren einen regulierten Zugang zu Terminkontrakten auf mehr als 75 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung digitaler Vermögenswerte. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.
Der Meilenstein folgt auf die Einführung bar abgerechneter Futures-Kontrakte auf Cardano, Chainlink und Stellar am 9. Februar. Die Kontrakte werden sowohl in Standard- als auch in Micro-Größen angeboten, sodass Marktteilnehmer Positionsgrößen und Risikomanagementstrategien flexibel anpassen können.
Mit der Aufnahme von ADA, LINK und XLM umfasst das Krypto-Futures-Angebot der CME nun sieben digitale Vermögenswerte, darunter Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Solana (SOL) und XRP. Nach Angaben des Unternehmens entspricht die kombinierte Marktkapitalisierung dieser Werte mehr als drei Vierteln des gesamten Kryptomarktes.
Die CME war im Dezember 2017 mit der Einführung bar abgerechneter Bitcoin-Futures erstmals in den Markt für Krypto-Derivate eingestiegen. Die Kontrakte waren an die hauseigene CF Cryptocurrency Reference Rate gekoppelt und zählten zu den frühen regulierten Krypto-Angeboten einer großen US-Terminbörse.
Ethereum-Futures folgten 2021, während Kontrakte auf Solana und XRP im Jahr 2025 eingeführt wurden. Die jüngsten Erweiterungen gelten als Hinweis auf eine anhaltende Nachfrage institutioneller Investoren nach regulierten Instrumenten zur Absicherung oder zum Engagement in weiteren Altcoins.
Zuvor hatte die CME berichtet, dass die monatlichen Handelsvolumina bei Krypto-Futures wiederholt neue Höchststände erreicht hätten, was auf eine kontinuierliche Beteiligung institutioneller Anleger hindeute. Zudem kündigte die Börse an, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden ab Mai einen durchgehenden 24/7-Handel für ihre Krypto-Futures- und Optionsprodukte einzuführen.
Damit könnten Marktteilnehmer ihre Risiken fortlaufend steuern und das Angebot der CME stärker an die rund um die Uhr geöffneten Kryptomärkte anpassen. Der Handel soll über die elektronische Plattform Globex erfolgen.
Unterdessen hat die Nasdaq bei der US-Börsenaufsicht SEC eine vorgeschlagene Regeländerung eingereicht. Ziel ist die Genehmigung zur Notierung und zum Handel bar abgerechneter binärer Optionen europäischen Typs auf den Nasdaq-100-Index.