Ölmarkt unter Strom: Hoffnung treibt Preise – Risiko bleibt hoch

Quelle Fxstreet

Analysten der ING Group, Warren Patterson und Ewa Manthey, sehen den Ölmarkt derzeit von Hoffnungen auf Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran geprägt. Gleichzeitig hielten anhaltende Störungen in der Straße von Hormus die Risiken für die Versorgung hoch. Die Experten argumentieren, dass die Märkte die Dauer und Auswirkungen unterbrochener Lieferströme sowie den Bedarf an Wiederauffüllung unterschätzten, was auf ein höheres Preisniveau für Öl im restlichen Jahr 2026 hindeute.

Hoffnung treibt Ölpreise – Versorgungslage bleibt angespannt

"Die Energiemärkte legten gestern zu, nachdem der Iran seine Entscheidung zur Öffnung der Straße von Hormus rückgängig gemacht hatte. Dennoch handeln sie weiterhin in einer Weise, die auf Optimismus hinsichtlich der Gespräche zwischen den USA und dem Iran schließen lässt. Ziel ist es natürlich, einen tragfähigen Ausweg zu finden, der es ermöglicht, die Energieflüsse durch die Straße von Hormus nachhaltig und langfristig wieder aufzunehmen. Wir sind jedoch der Ansicht, dass die Märkte die anhaltenden Versorgungsstörungen unterschätzen."

"Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sollen in Pakistan wieder aufgenommen werden, an denen auch US-Vizepräsident JD Vance teilnehmen wird. Offenbar wird auch der Iran eine Delegation entsenden. Dies folgt auf frühere Signale, wonach der Iran nicht teilnehmen wollte, solange die US-Blockade fortbesteht."

"Diese Gespräche sind von großer Bedeutung, da die derzeitige Waffenruhe am Mittwoch ausläuft. Präsident Trump hat angedeutet, dass er eine Verlängerung der Waffenruhe für unwahrscheinlich hält. Ein Ausbleiben von Fortschritten dürfte daher die Preise für Öl und Gas weiter nach oben treiben."

"Je länger diese Versorgungsunterbrechungen anhalten, desto stärker verengt sich der Ölmarkt. Das bedeutet zugleich einen längeren Weg zur Normalisierung, selbst wenn die Kampfhandlungen enden. Die Energieflüsse werden Zeit brauchen, um sich zu erholen. Auch die Förderung wird nicht sofort wieder hochgefahren werden können."

"Unter Berücksichtigung dieser Faktoren – sowie der Wahrscheinlichkeit, dass eine mögliche Einigung zwischen den USA und dem Iran fragil bleiben dürfte – zeigt sich, dass die Ölpreise zwar Abwärtsrisiken unterliegen könnten, das Preisniveau für den Rest des Jahres jedoch deutlich höher liegt als vor Beginn des Konflikts."

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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