AUD/USD zeigt sich am Donnerstag kaum verändert und bewegt sich nahe 0,7050 unter dem mehrwöchigen Hoch, das am Mittwoch bei rund 0,7091 erreicht wurde. Das Paar behauptet sich, nachdem US-Daten auf nachlassenden Preisdruck hindeuteten und den US-Dollar (USD) stagnieren ließen.
Der US-Erzeugerpreisindex (EPI) blieb im Juli gegenüber dem Vormonat unverändert und lag damit unter den Erwartungen, während sich die Jahresrate abschwächte und auch die Kernwerte nachgaben. Die Daten reduzierten die Wetten auf weitere Verschärfungen durch die Federal Reserve (Fed) und drückten den Dollar insgesamt nach unten. Ein etwas höher als erwarteter wöchentlicher Wert der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verstärkte den weicheren Ton.
Die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, wiederholte ihre Forderung nach Zinserhöhungen und sagte vor einem Wirtschaftspublikum, die Fed brauche „etwas Zurückhaltung durch die Geldpolitik, um die Inflation zu senken“, und die Politik sei derzeit nicht restriktiv.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7055. Das Paar bewegt sich zwischen dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,7059, der als unmittelbarer Widerstand fungiert, und einer Reihe nahegelegener Unterstützungen, was den kurzfristigen Bias neutral hält. Der Kurs liegt über dem 100-Perioden SMA bei 0,7019, was darauf hindeutet, dass der breitere 4-Stunden-Trend weiterhin leicht konstruktiv bleibt, während horizontale Niveaus bei 0,7053 und 0,7046 die Unterseite stützen. Gleichzeitig deutet der Relative Strength Index (RSI) nahe 50 eher auf konsolidierendes Momentum als auf eine klare Richtungsbewegung hin.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand an der horizontalen Barriere bei 0,7058, dicht gefolgt vom 20-Perioden SMA bei 0,7059, während sich bei 0,7067 eine stärkere Begrenzung abzeichnet. Auf der Unterseite befindet sich die Unterstützung zunächst bei 0,7053, davor bei 0,7046, wobei der 100-Perioden SMA bei 0,7019 eine deutlich wichtigere strukturelle Untergrenze bietet, falls das Paar seinen Pullback ausweitet.
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