Der USD/CHF zieht sich zum zweiten Tag in Folge zurück, bleibt jedoch über seinem aktuellen Wochentief von 0,7921, bedingt durch die allgemeine Schwäche des US-Dollars, ausgelöst durch die starke Korrelation des Greenback mit fallenden Ölpreisen und die fehlende Erwartung von Zinserhöhungen durch die Fed. Dies führte zu einem Rückgang im Paar, das bei 0,7933 gehandelt wurde, ein Minus von 0,16%.
Insgesamt ist der USD/CHF neutral bis leicht aufwärtsgerichtet, obwohl der Aufwärtstrend nach dem Test von 0,8000 ins Stocken geraten ist. Kurzfristig spricht das Momentum für die Verkäufer, wie der Relative Strength Index (RSI) anzeigt, was die Tür für einen Test des 200-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 0,7906 öffnen könnte.
Ein Durchbruch unter den 200-Tage-SMA öffnet den Weg für einen Test der „invertierten Kopf-Schulter“-Nackenlinie, die weiterhin um 0,7878 liegt, bevor es weiter zum 50-Tage-SMA bei 0,7864 abwärts gehen könnte.
Steigt der USD/CHF jedoch über das Hoch vom 15. Juni bei 0,7968, öffnet sich die Tür für einen Test des Tageshochs vom 12. Juni bei 0,7976 vor der Marke von 0,8000. Wird diese Hürde genommen, wäre der nächste Widerstand das Zyklushöchst vom 31. März bei 0,8042, gefolgt von der Marke bei 0,8100.

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Schweizer Franken (CHF) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Schweizer Franken war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.15% | -0.07% | 0.08% | 0.05% | 0.09% | -0.16% | -0.17% | |
| EUR | 0.15% | 0.08% | 0.28% | 0.21% | 0.23% | -0.02% | -0.02% | |
| GBP | 0.07% | -0.08% | 0.17% | 0.14% | 0.15% | -0.09% | -0.09% | |
| JPY | -0.08% | -0.28% | -0.17% | -0.04% | -0.01% | -0.22% | -0.24% | |
| CAD | -0.05% | -0.21% | -0.14% | 0.04% | 0.03% | -0.21% | -0.23% | |
| AUD | -0.09% | -0.23% | -0.15% | 0.01% | -0.03% | -0.24% | -0.23% | |
| NZD | 0.16% | 0.02% | 0.09% | 0.22% | 0.21% | 0.24% | -0.00% | |
| CHF | 0.17% | 0.02% | 0.09% | 0.24% | 0.23% | 0.23% | 0.00% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Schweizer Franken aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als CHF (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
Der Schweizer Franken gehört zu den am häufigsten gehandelten Währungen weltweit, obwohl die Schweizer Wirtschaft relativ klein ist. Der Wert der Währung wird stark durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) beeinflusst.
Der Schweizer Franken (CHF) gilt in Krisenzeiten als sicherer Hafen. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft, große Zentralbankreserven und die politische Neutralität des Landes machen den Franken zu einer bevorzugten Anlagewährung in turbulenten Zeiten. Anleger flüchten in den Franken, wenn globale Risiken zunehmen.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) tritt viermal im Jahr – einmal pro Quartal, seltener als andere bedeutende Zentralbanken – zusammen, um über ihre Geldpolitik zu entscheiden. Ihr erklärtes Ziel ist es, die jährliche Inflationsrate unter 2 % zu halten. Überschreitet die Inflation diese Marke oder wird erwartet, dass dies in naher Zukunft geschieht, greift die SNB ein und erhöht den Leitzins, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinssätze wirken sich in der Regel positiv auf den Schweizer Franken (CHF) aus, da sie die Renditen erhöhen und die Schweiz für Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Franken.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung des Schweizer Franken (CHF). Obwohl die Schweizer Wirtschaft als stabil gilt, können plötzliche Veränderungen bei Wachstum, Inflation, Leistungsbilanz oder Währungsreserven signifikante Auswirkungen auf den CHF haben. Starke Wirtschaftsdaten, niedrige Arbeitslosigkeit und ein hohes Verbrauchervertrauen stützen in der Regel den Franken. Umgekehrt könnte eine Abkühlung der Konjunktur eine Abwertung der Währung zur Folge haben.
Als kleine und offene Volkswirtschaft ist die Schweiz stark von der wirtschaftlichen Stabilität der Eurozone abhängig. Die erweiterte Europäische Union ist nicht nur der wichtigste Handelspartner der Schweiz, sondern auch ein bedeutender politischer Verbündeter. Eine stabile makroökonomische und geldpolitische Lage in der Eurozone ist daher von entscheidender Bedeutung für die Schweiz und den Schweizer Franken (CHF). Angesichts dieser engen Verflechtungen legen einige Modelle nahe, dass die Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung des Euro (EUR) und des Schweizer Franken mit über 90 % nahezu perfekt ist.