GBP/USD handelt am Donnerstag um 1,3500 und bleibt damit im Tagesverlauf praktisch unverändert, nachdem frühere Verluste nach der Veröffentlichung stärker als erwarteter britischer Aktivitätsdaten wieder aufgeholt wurden.
Das Pfund Sterling (GBP) erhält Unterstützung, nachdem S&P Global-Daten eine stärker als erwartete Erholung der Geschäftstätigkeit zeigten. Der vorläufige Composite Purchasing Managers Index (PMI) steigt im April auf 52, deutlich über den Markterwartungen von 49,8 und dem vorherigen Wert von 50,3. Eine gleichzeitige Beschleunigung sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor treibt die Verbesserung voran. Der Manufacturing PMI klettert auf 53,6, während der Services PMI 52 erreicht, was auf eine breit angelegte Expansion hinweist.
Chris Williamson von S&P Global Market Intelligence erklärt, dass die Erholung teilweise einen temporären Schub widerspiegelt, der durch vorgezogene Einkäufe von Unternehmen angesichts von Sorgen über steigende Preise und Versorgungsunterbrechungen im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen ausgelöst wurde. Dennoch deuten die Daten auf eine erneute wirtschaftliche Dynamik nach der im März beobachteten Verlangsamung hin.
Im Bereich der Geldpolitik wird erwartet, dass die Bank of England (BoE) bei ihrer Sitzung am 30. April die Zinssätze unverändert bei 3,75 % belässt. Während die nachlassende Inflation, insbesondere bei den Kern- und Dienstleistungsanteilen, gegen eine weitere Straffung spricht, dürften erhöhte Inflationserwartungen aufgrund höherer Energiepreise den Spielraum für kurzfristige Zinssenkungen begrenzen.
Unterdessen zeigt der US-Dollar (USD) in einem risikoscheuen Umfeld eine moderate Festigung. Anhaltende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran, insbesondere rund um die Straße von Hormus, stützen weiterhin die Nachfrage nach der sicheren Währung. Jüngste militärische Entwicklungen und der Mangel an Fortschritten bei Friedensverhandlungen halten die Unsicherheit hoch und stärken die Attraktivität des Greenbacks.
Auch geldpolitische Erwartungen stützen den USD. Trotz Prognosen für begrenzte Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed) ermutigen robuste US-Wirtschaftsdaten und anhaltender Inflationsdruck im Zusammenhang mit Energiepreisen die Zentralbank zu einer vorsichtigen Haltung. Dieses Umfeld begrenzt weiterhin das Aufwärtspotenzial des GBP/USD trotz unterstützender britischer Daten.
Die Anleger richten nun ihre Aufmerksamkeit auf bevorstehende US-makroökonomische Veröffentlichungen, darunter die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und PMI-Daten, die die kurzfristige Richtung des GBP/USD weiter beeinflussen könnten.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.08% | -0.01% | 0.14% | -0.01% | 0.15% | 0.38% | 0.00% | |
| EUR | -0.08% | -0.07% | 0.06% | -0.08% | 0.05% | 0.31% | -0.10% | |
| GBP | 0.00% | 0.07% | 0.13% | -0.02% | 0.14% | 0.39% | -0.03% | |
| JPY | -0.14% | -0.06% | -0.13% | -0.17% | 0.02% | 0.22% | -0.15% | |
| CAD | 0.01% | 0.08% | 0.02% | 0.17% | 0.18% | 0.40% | -0.00% | |
| AUD | -0.15% | -0.05% | -0.14% | -0.02% | -0.18% | 0.24% | -0.18% | |
| NZD | -0.38% | -0.31% | -0.39% | -0.22% | -0.40% | -0.24% | -0.42% | |
| CHF | -0.00% | 0.10% | 0.03% | 0.15% | 0.00% | 0.18% | 0.42% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.