Der USD/JPY stieg am Mittwoch in die Nähe der Preisregion von 159,30 und konsolidierte sich um die jüngsten Höchststände, während die Märkte neue Entwicklungen im Nahen Osten verarbeiten und die geldpolitischen Erwartungen anpassen.
Jüngste Schlagzeilen aus dem Nahen Osten beeinflussen erneut die Devisenströme. Berichte über neue Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus haben die Nachfrage nach sicheren Häfen wie dem US-Dollar (USD) erhöht, was diesem half, nach früherer Schwäche wieder an Stärke zu gewinnen. Die Marktreaktion war jedoch nicht durchgängig konsistent, da wechselnde Berichte über Waffenstillstände und anhaltende Unsicherheiten weiterhin zu starken intraday Schwankungen der Stimmung führen.
Gleichzeitig sind die Renditen der US-Staatsanleihen gesunken, was das Aufwärtsmomentum des Greenback begrenzt und einen stärkeren Ausbruch im USD/JPY-Paar verhindert.
Auf japanischer Seite bleibt der Yen strukturell schwach. Die Bank of Japan (BoJ) zeigt weiterhin Vorsicht, wobei die Entscheidungsträger darauf verzichten, feste Zusagen zu kurzfristigen Zinserhöhungen zu machen. Dies verzögert die Erwartungen an eine Straffung und erhält die günstigen Renditedifferenziale zugunsten des US-Dollars.
Auf der Vier-Stunden-Chart handelt USD/JPY bei 159,27. Das Paar weist eine leichte bullische Tendenz auf, da es über dem 20-Perioden- und dem 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) notiert, wobei der erstgenannte bei 159,01 und der letztere bei 159,15 liegt. Dies deutet auf eine zugrundeliegende Kaufbereitschaft bei Rücksetzern hin. Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 55 tendiert leicht positiv, ohne überkaufte Bedingungen anzuzeigen, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten, jedoch nicht über starke Dynamik für einen sofortigen Ausbruch verfügen.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 159,37, wo eine horizontale Barriere weitere Gewinne kurzfristig begrenzt. Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung bei 159,25 gesehen, mit weiteren Nachfragestufen bei 159,20 und nahe dem 100-Perioden-SMA bei 159,15, gefolgt von 159,12 und dem 20-Perioden-SMA bei 159,01. Ein nachhaltiger Bruch unter diesen gestapelten Unterstützungsbereich würde den konstruktiven Ton abschwächen, während ein klarer Anstieg über 159,37 den Weg für eine entschlossenere bullische Ausdehnung öffnen würde.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)