AUD/USD gab am Montag um etwa 0,2 % nach und notierte nahe 0,7180, nachdem die Woche mit einer Abwärtslücke nahe 0,7115 eröffnet wurde. Das Paar erholte sich im Verlauf der Sitzung größtenteils von der anfänglichen Schwäche, bleibt jedoch unter dem Freitagshoch bei rund 0,7220. Kleine Kerzenkörper in der zweiten Hälfte der Sitzung deuten auf einen Verlust des Aufwärtsmomentums hin.
Der dominierende Faktor bleibt der fragile US-iranische Waffenstillstand, der am Mittwochabend ausläuft, wobei Präsident Trump eine Verlängerung als „höchst unwahrscheinlich“ bezeichnete. Am Wochenende beschlagnahmten die USA ein iranisches Frachtschiff im Golf von Oman, woraufhin die iranische Revolutionsgarde mit Vergeltung drohte und die Schließung der Straße von Hormus bis zur Aufhebung der US-Seekriegsblockade erneut ankündigte. Eine zweite Verhandlungsrunde in Islamabad ist nominal für diese Woche geplant, doch das iranische Außenministerium erklärte am Montag, dass keine bestätigten Pläne zur Teilnahme vorliegen.
Trotz der neuen Eskalation preisen die Märkte weiterhin eine friedliche Lösung ein. Die Futures auf West Texas Intermediate stiegen über Nacht um mehr als 6 % auf 89 US-Dollar pro Barrel, während sich die US-Aktien-Futures im europäischen Handel stabilisierten und risikosensible Währungen wie der Australische Dollar bei Rücksetzern Käufer fanden. Der Wirtschaftsdatenkalender dieser Woche bietet wenig Gegenwind. Der Montag ist auf das Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Daten zum ersten Quartal aus Neuseeland beschränkt, wobei die US-Einzelhandelsumsätze am Dienstag und die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMI) am Donnerstag die einzigen nennenswerten Veröffentlichungen sind.
Im 15-Minuten-Chart notiert AUD/USD bei 0,7178. Das Paar hält sich über der Tageseröffnung bei 0,7138 und bewahrt damit trotz fehlender technischer Widerstände in der Nähe eine konstruktive kurzfristige Stimmung. Der aktuelle Stochastische RSI hat sich in Richtung überverkaufter Bereiche zurückgezogen, was darauf hindeutet, dass der jüngste Rückgang des Momentums sich dem Ende nähern könnte, während die Kursentwicklung weiterhin unterstützt wird.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei der Tageseröffnung um 0,7138. Ein Bruch darunter würde eine tiefere Korrekturphase auf diesem Intraday-Zeithorizont eröffnen. Solange AUD/USD über dieser Marke bleibt, könnten Rücksetzer weiterhin Käufer anziehen, wobei der überverkaufte Stochastische RSI Raum für einen weiteren Anlauf nach oben lässt, sobald die kurzfristige Konsolidierung abgeschlossen ist.
Im Tages-Chart notiert AUD/USD bei 0,7178 und setzt seine Aufwärtsbewegung über den 50-Perioden-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 0,7009 sowie den 200-Perioden-EMA bei 0,6779 fort, was die kurzfristige Tendenz fest bullish hält, da diese Durchschnitte den Aufwärtstrend nun stützen. Der Stochastische RSI bei 98,19 befindet sich tief im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum ausgereizt ist und das Paar anfällig für eine korrigierende Pause sein könnte, auch wenn die breitere technische Stimmung konstruktiv bleibt, solange der Kurs über den kurzfristigen und langfristigen EMAs bleibt.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung am 50-Perioden-EMA bei etwa 0,7009, wo ein Rücksetzer wahrscheinlich von Käufern genutzt wird, bevor eine stärkere strukturelle Nachfrage am 200-Perioden-EMA nahe 0,6779 erwartet wird. Auf der Oberseite gibt es keine unmittelbaren preisbezogenen Widerstandsniveaus, jedoch wirkt der überkaufte Stochastische RSI bei rund 98,19 als Warnsignal, dass weitere Gewinne zunehmend schwer aufrechtzuerhalten sein könnten, sofern Käufer etwaigen Korrekturdruck nicht absorbieren können, ohne dass das Paar unter die Zone bei 0,7009 fällt.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.