Das Pfund Sterling (GBP) notiert während der europäischen Handelssitzung am Freitag nahezu unverändert gegenüber dem US-Dollar (USD) bei rund 1,3530. Das Währungspaar GBP/USD konsolidiert, da der US-Dollar vorübergehend an Boden gewinnt, während Anleger auf weitere Entwicklungen bei den Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran bezüglich eines dauerhaften Waffenstillstands warten.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, unverändert bei rund 98,20, liegt jedoch nahe seinem über sechs Wochen tiefsten Stand von 97,83, der am Donnerstag erreicht wurde.
Obwohl es keine offizielle Ankündigung zur zweiten Runde der US-Iran-Gespräche gibt, hat US-Präsident Donald Trump Zuversicht geäußert, dass Washington kurz davorsteht, eine Einigung mit Teheran zu erzielen, und fügte hinzu, dass die Nation offenbar eher bereit ist, angereichertes Uran aufzugeben als bei den vorherigen Gesprächen.
Im Vereinigten Königreich (UK) warten Anleger auf die Arbeitsmarktdaten für die drei Monate bis Februar sowie auf die Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) für März, die nächste Woche veröffentlicht werden. Die Anleger werden die britischen Daten genau beobachten, um neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Bank of England (BoE) zu erhalten.

GBP/USD notiert unverändert bei rund 1,3530 und behält eine konstruktive bullishe Tendenz bei, da es über dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,3419 und dem 50%-Fibonacci-Retracement bei 1,3513 bleibt.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) bei 59,6 liegt weiterhin unter dem überkauften Bereich, tendiert jedoch nach oben, was darauf hindeutet, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle behalten, während die jüngste Aufwärtsbewegung unterhalb höherer Retracement-Hürden pausiert.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1,3597, mit weiteren Barrieren am 78,6%-Niveau nahe 1,3717 und im Bereich des Zyklus-Hochs um das 100%-Retracement bei 1,3870. Auf der Unterseite befindet sich die unmittelbare Unterstützung am 50%-Retracement bei 1,3513, gefolgt von einer dichten Nachfragezone um das 38,2%-Retracement bei 1,3429 und dem 20-Tage-EMA bei 1,3419; ein tieferer Pullback würde das 23,6%-Retracement bei 1,3325 freilegen, bevor der strukturelle Boden nahe 1,3157 erreicht wird.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.