NZD/USD setzt seine Gewinnserie am dritten Tag in Folge fort und handelt während der asiatischen Handelszeiten am Mittwoch um 0,5790. Das Paar gewinnt im Zuge der Risikoappetit-Stimmung an Wert, nachdem US-Präsident Donald Trump einer zweitägigen Bombenpause gegen den Iran zugestimmt hat.
Trump teilte am späten Dienstag in einem Beitrag auf Truth Social mit, dass er einer zweiwöchigen Waffenruhe mit dem Iran zugestimmt habe, unter der Bedingung, dass der Iran die kritische Straße von Hormus wieder öffnet. Ein Beamter des Weißen Hauses sagte, dass auch Israel der Waffenruhe zugestimmt habe.
Ein iranischer Beamter erklärte, dass Verhandlungen mit den USA in Islamabad, Pakistan, stattfinden werden, um die Details abzuschließen, mit dem Ziel, die militärischen Erfolge des Iran politisch innerhalb von maximal 15 Tagen zu bestätigen. Iran fügte hinzu, dass das Treffen am Freitag beginnen wird und verlängert werden kann, wenn beide Seiten zustimmen.
Der Iran setzt jedoch seine Angriffe im Nahen Osten und auf Israel fort, während weiterhin Raketenalarme ausgelöst werden. Das israelische Militär teilte mit, dass es Raketen identifiziert habe, die vom Iran in Richtung Israel abgefeuert wurden. Das Verteidigungsministerium von Katar bestätigte ebenfalls, dass die Streitkräfte den Raketenangriff auf Katar abgefangen haben.
Händler erwarten, dass die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) die Pause in ihrem aktuellen Zinssenkungszyklus am Mittwoch zum zweiten Mal in Folge verlängert und den Leitzins (Official Cash Rate - OCR) unverändert bei 2,25 % belässt, da der Krieg im Iran Unsicherheit für die wirtschaftlichen und inflationsbezogenen Aussichten mit sich bringt. Das Augenmerk wird auch auf dem Monetary Policy Review (MPR) und dem Protokoll der Sitzung liegen. RBNZ-Gouverneurin Dr. Anna Breman wird ebenfalls die Pressekonferenz nach der geldpolitischen Sitzung abhalten.
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.