Die Indische Rupie (INR) handelt am Mittwoch stabil im Eröffnungshandel gegenüber dem US-Dollar (USD). Das Paar USD/INR schwankt um 91,00, während die Indische Rupie vorsichtig handelt, bevor am Donnerstag die Nukleargespräche zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran stattfinden und am Freitag die inländischen BIP-Daten für das vierte Quartal veröffentlicht werden.
Investoren werden dem Ergebnis der US-Iran-Nukleargespräche besondere Aufmerksamkeit schenken, da dies erhebliche Auswirkungen auf den Ölpreis haben könnte. Währungen von Ländern, die stark auf Ölimporte angewiesen sind, um ihren Energiebedarf zu decken, bleiben sehr empfindlich gegenüber dem Ölpreis.
Der Ölpreis ist allgemein stabil angesichts der Spannungen zwischen den USA und dem Iran über die nuklearen Pläne Teherans. Washington möchte, dass der Iran seine Absichten aufgibt, Nuklearanlagen zu bauen, doch letzterer weigert sich. US-Präsident Donald Trump hat auch vor militärischen Maßnahmen in Teheran gewarnt, falls das Land sein Atomprogramm nicht aufgibt. Trump drohte Teheran in einem Post auf Truth Social am Montag, dass es ein sehr schlechter Tag für das Land und seine Menschen sein werde, wenn sie keinen Deal erreichen.
Das Fehlen eines US-Iran-Deals könnte die Ölpreise durch die Eskalation der Ängste vor Störungen in der globalen Ölversorgung in die Höhe treiben, ein Szenario, das für die Indische Rupie ungünstig wäre.
Am Freitag wird erwartet, dass die BIP-Daten für das vierte Quartal Indiens zeigen, dass die Wirtschaft mit einer annualisierten Rate von 7,2 % gewachsen ist, langsamer als das Wachstum von 8,2 %, das im dritten Quartal 2025 verzeichnet wurde.
Unterdessen handelt der US-Dollar (USD) nach der längsten State of the Union (SOTU)-Rede in der Geschichte von US-Präsident Trump niedriger. Während er vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses sprach, lobte Trump seine wirtschaftlichen Erfolge, nannte "Zölle" als einen der Hauptgründe für die wirtschaftliche Wende, pries große Steuersenkungen, kritisierte das jüngste Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen seine Zollpolitik und lobte die Maßnahmen gegen Venezuela.
Bei Redaktionsschluss ist der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, um 0,13 % auf etwa 97,75 gefallen.
Im Großen und Ganzen handelt der US-Dollar stabil, da fest mit der Annahme gerechnet wird, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinssätze in ihren geldpolitischen Sitzungen im März und April unverändert lassen wird. Die Fed wird in naher Zukunft voraussichtlich keine geldpolitischen Anpassungen vornehmen, da der Preisdruck über einen längeren Zeitraum über dem Ziel von 2 % der Zentralbank geblieben ist.
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USD/INR handelt bei Redaktionsschluss stabil bei etwa 91,00. Das Paar hält sich leicht über dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) und behält eine vorsichtige bullishen Neigung bei, während das Aufwärtsmomentum begrenzt bleibt. Die Kursbewegung hat sich nach dem Anstieg zu Beginn des Monats stabilisiert, und die Abflachung des 20-Tage-EMA spiegelt einen moderierenden Trend wider, anstatt eine vollständige Umkehr anzuzeigen.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) liegt im Bereich von 40,00-60,00 und zeigt Anzeichen einer Volatilitätskontraktion.
Unmittelbare Unterstützung ergibt sich am 20-Tage-EMA bei etwa 90,94, wobei ein Durchbruch nach unten die jüngste Reaktions-Tiefstmarke bei 90,58 und dann das Tief vom 3. Februar bei 90,15 als tiefere Unterstützung freilegen würde. Auf der Oberseite steht der erste Widerstand am Tief vom 22. Januar bei 91,35, gefolgt vom Tief vom 28. Januar bei 91,66.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die indische Rupie wird stark von externen Faktoren wie dem Ölpreis, der Entwicklung des US-Dollars und dem Ausmaß der ausländischen Investitionen beeinflusst. Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) können den Wechselkurs stabilisieren.
Die Reserve Bank of India (RBI) greift aktiv in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs stabil zu halten und den Handel zu erleichtern. Gleichzeitig versucht sie, die Inflation durch Zinssatzanpassungen bei ihrem Zielwert von 4 % zu stabilisieren. Höhere Zinssätze stärken in der Regel die indische Rupie (INR), da sie das Land für ausländische Investoren attraktiver machen.
Makroökonomische Faktoren wie Inflation, Zinssätze, das Wirtschaftswachstum (BIP), die Handelsbilanz und ausländische Kapitalzuflüsse haben einen direkten Einfluss auf den Wert der indischen Rupie. Ein starkes Wirtschaftswachstum zieht vermehrt internationale Investoren an, was die Nachfrage nach der Rupie steigert. Auch eine weniger negative Handelsbilanz wirkt sich langfristig positiv auf die Währung aus. Besonders höhere Zinssätze – und hier vor allem die Realzinsen, also Zinssätze abzüglich der Inflation – können die Rupie stützen, da sie Indien für ausländische Investoren attraktiver machen. Ein "Risk-on"-Marktumfeld fördert zudem die Zuflüsse von Direkt- und Portfolioinvestitionen (FDI und FII), was ebenfalls die Rupie stärkt.
Eine steigende Inflation, vor allem im Vergleich zu den Handelspartnern Indiens, wirkt sich in der Regel negativ auf die Rupie aus, da dies eine Abwertung durch Überangebot signalisiert. Zudem verteuert Inflation die Exporte, was zu einem verstärkten Verkauf von Rupien führt, um ausländische Importe zu finanzieren – ein negativer Faktor für die Währung. Gleichzeitig reagiert die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) häufig mit Zinserhöhungen auf steigende Inflation, was wiederum die Attraktivität der Rupie für internationale Investoren erhöht und den Kurs stabilisieren kann. Der gegenteilige Effekt tritt bei niedriger Inflation ein.