Gold rückt angesichts geopolitischer Spannungen und USD-Schwäche wieder näher an die Marke von 5.200 $ heran

Autor: FXStreet
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Mitrade Team
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  • Gold gewinnt wieder an positiver Dynamik und bleibt nahe dem am Dienstag erreichten Monatshoch.

  • Geopolitische Risiken wirken als Rückenwind für die sichere Anlage und beleben die Nachfrage.

  • Erneuter USD-Verkauf gleicht die hawkische Aussicht der Fed aus und kommt der Ware zugute.

Gold (XAU/USD) zieht einige Dip-Käufer an, nachdem es am Vortag einen moderaten Rückgang vom Monatshoch verzeichnete, und steigt während der asiatischen Sitzung am Mittwoch wieder näher an die 5.200 USD-Marke. Geopolitische Risiken bleiben im Spiel vor der dritten Runde der US-Iran-Atomgespräche, die für Donnerstag angesetzt sind, während sich amerikanische Truppen im Nahen Osten aufbauen. Dies erweist sich als ein Schlüsselfaktor, der die Nachfrage nach dem sicheren Edelmetall wiederbelebt. Darüber hinaus sorgt das Auftauchen von USD-Verkäufen für einen zusätzlichen Schub für die Ware und trägt zur intraday Aufwärtsbewegung bei.

Trotz der hawkischen Aussicht der US-Notenbank (Fed) und der positiven Wirtschaftsdaten vom Dienstag bleiben die Anleger angespannt angesichts der erneuten Turbulenzen über die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump. Tatsächlich zeigten die Protokolle der FOMC-Sitzung im Januar, dass mehrere Fed-Beamte der Meinung waren, dass eine zusätzliche Lockerung möglicherweise nicht gerechtfertigt sei, bis es Anzeichen dafür gebe, dass der Fortschritt der Disinflation wieder auf Kurs sei. Darüber hinaus deuteten die jüngsten Kommentare einer Reihe einflussreicher Entscheidungsträger darauf hin, dass die US-Notenbank es nicht eilig hat, die Zinssätze in den kommenden Monaten zu senken, während die Inflation weiterhin hartnäckig bleibt.

Die Präsidentin der Boston Fed, Susan Collins, sagte am Dienstag, dass es angemessen sei, für einige Zeit im aktuellen Bereich zu bleiben. In der Zwischenzeit stellte der Präsident der Richmond Fed, Thomas Barkin, fest, dass die Geldpolitik „gut positioniert“ sei, um die Risiken rund um die wirtschaftliche Entwicklung anzugehen. Auf der wirtschaftlichen Datenfront verbesserte sich der Verbraucherindex des Conference Board auf 91,2, von 89,0 im Januar (revidiert von 84,5). Die USD-Bullen haben jedoch Schwierigkeiten, weitere Käufe anzuziehen, da die Anleger besorgt über die anhaltende Unsicherheit bezüglich Trumps globalen Zöllen bleiben.

Am Dienstag setzte die US-Regierung einen Zoll von 10 % auf alle nicht befreiten Waren in Kraft, wie ursprünglich von Trump am Freitag nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen seine umfassenden Zölle angekündigt. Trump versprach jedoch, die Zölle auf 15 % zu erhöhen, was Sorgen über Vergeltungsmaßnahmen und die potenziellen wirtschaftlichen Folgen von Störungen der globalen Lieferketten schürt. Dies hält wiederum den USD-Anstieg in Schach und bietet zusätzliche Unterstützung für den Goldpreis. Ein insgesamt positives Klima an den Aktienmärkten könnte jedoch die XAU/USD-Bullen davon abhalten, aggressive Wetten einzugehen und eine weitere Aufwertung zu begrenzen.

Das Edelmetall zeigte am Dienstag eine gewisse Widerstandsfähigkeit unterhalb der 5.100 USD-Marke, die einen wichtigen horizontalen Widerstandspunkt darstellt und als zentraler Drehpunkt fungieren sollte. Die anschließende Aufwärtsbewegung begünstigt unterdessen bullish eingestellte Händler und deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für den Goldpreis nach oben führt. Die positive Aussicht wird durch die Tatsache untermauert, dass das XAU/USD-Paar komfortabel über dem steigenden 200-Perioden-Gleitenden Durchschnitt (Simple Moving Average) liegt, der sich nahe 4.930 USD befindet und den breiteren Aufwärtstrend stützt.

XAU/USD 4-Stunden-Chart

Chart Analyse XAU/USD

Gold-Bullen haben die Oberhand, solange sie über dem horizontalen Widerstand von 5.100 USD bleiben

Das Momentum hat sich von überkauften Bereichen abgekühlt, doch der Relative Strength Index (14) stabilisiert sich um 62 und hält den Aufwärtsdruck aufrecht, anstatt auf eine tiefere Korrektur hinzuweisen. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) (12, 26, 9) hat sich von den jüngsten Höchstständen zurückgezogen und flacht mit schrumpfenden positiven Werten ab, was auf eine Konsolidierungsphase innerhalb einer insgesamt positiven Struktur hindeutet, anstatt auf einen abgeschlossenen Höchststand.

Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei etwa 5.215 USD, dem letzten Reaktionshoch, wobei ein Durchbruch über dieses Niveau den Weg zu 5.240 USD als nächstes bullishes Ziel öffnet. Solange der Preis über der anfänglichen Unterstützung von 5.150 USD bleibt, werden Rückgänge wahrscheinlich als Korrektur innerhalb des vorherrschenden Aufwärtstrends behandelt.

In der Zwischenzeit entsteht die anfängliche Unterstützung nahe 5.100 USD. Ein nachhaltiger Durchbruch unter 5.100 USD würde eine tiefere Schicht in der Nähe der 5.050 USD-Region freilegen, wo Käufer erwartet werden, um die breitere bullische Neigung zu verteidigen.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

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