Charttechnischer Aderlass: AB, Zcash und Monero bauen Verluste aus
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Negativserie bei AB: Der Token verbucht den fünften Verlusttag in Folge und testet kritische Unterstützungszonen.
Warnsignal bei Zcash: Ein „Death Cross“ und überverkaufte Indikatoren deuten auf anhaltenden Abgabedruck hin.
Bullen-Falle bei Monero: Nach einem gescheiterten Ausbruch droht XMR, die Gewinne des Wochenendes vollständig abzugeben.
Frankfurt. Die Bären haben am Kryptomarkt das Zepter übernommen. In einem Umfeld breiter Marktschwäche geraten insbesondere Privacy-Coins und spekulative Titel unter die Räder. Zu den größten Verlierern der vergangenen 24 Stunden zählen AB, Zcash (ZEC) und Monero (XMR), die allesamt charttechnische Verkaufssignale generiert haben. Händler blicken nun nervös auf zentrale Unterstützungsmarken, deren Bruch eine weitere Verkaufswelle auslösen könnte.
AB: Baisse-Zyklus verschärft sich
Für den Token AB gleicht der Chart einem Trauerspiel. Zum Zeitpunkt der Analyse notiert der Wert am Dienstag mit einem Abschlag von knapp 6 % und knüpft nahtlos an den 7-prozentigen Kursrutsch vom Vortag an. Es ist bereits die fünfte rote Tageskerze in Folge – ein klares Indiz für einen intakten Abwärtstrend.
Im Fokus der Händler steht nun die psychologisch signifikante Marke von 0,005000 US-Dollar. Sollte diese Unterstützung per Tagesschlusskurs fallen, dürfte sich der Verkaufsdruck beschleunigen. Charttechniker identifizieren die nächsten Auffanglinien bei 0,004300 US-Dollar (Tief vom 29. Mai) sowie bei 0,003800 US-Dollar (Tief vom 25. Mai).

Die technischen Indikatoren untermauern das negative Szenario: Der MACD hat bereits am 23. November ein Verkaufssignal generiert, indem er die Signallinie nach unten kreuzte, und taucht seither tiefer in den negativen Bereich ab. Parallel dazu signalisiert der RSI, der von überkauften Niveaus am 13. November auf nunmehr 32 gefallen ist, eine klare Dominanz der Verkäuferseite. Einzig ein Rebound an der 0,005000er-Marke könnte Hoffnung wecken – in diesem Fall wäre der 50-Tage-EMA bei 0,006617 US-Dollar das erste Erholungsziel.
Zcash: „Death Cross“ belastet die Stimmung
Noch düsterer stellt sich die Lage bei Zcash dar. Nach einem massiven Einbruch von 19 % am Montag gibt der Kurs am Dienstag um weitere 3 % nach und rutscht unter die Marke von 350 US-Dollar. Damit rückt die psychologische Unterstützung bei 300 US-Dollar in bedrohliche Nähe.
Technisch läuten alle Alarmglocken: Im 4-Stunden-Chart hat sich ein sogenanntes „Death Cross“ gebildet – der 50-Perioden-EMA ist unter den 200-Perioden-EMA gefallen. Dieses Muster gilt in der technischen Analyse als valides Bestätigungssignal für einen sich verfestigenden Abwärtstrend. Zudem notiert der RSI bei extremen 19 Punkten. Zwar deutet dies auf eine überverkaufte Situation hin, doch ohne Bodenbildung droht ein Durchreichen bis auf das Tief vom 17. Oktober bei 187 US-Dollar.

Eine Entspannung wäre erst bei einer Rückeroberung der 400-US-Dollar-Marke in Sicht, was den Weg zum 50-Perioden-EMA bei 463 US-Dollar ebnen könnte.
Monero: Die klassische „Bull Trap“
Monero (XMR) liefert derzeit ein Lehrbuchbeispiel für eine „Bull Trap“ (Bullen-Falle). Nachdem der Kurs am Sonntag noch um 6 % zulegen konnte, wurden diese Gewinne am Montag vollständig negiert. Trader, die den vermeintlichen Ausbruch über 419 US-Dollar kauften, sitzen nun auf Verlusten. Aktuell verliert XMR weitere 1 % und orientiert sich gen Süden.
Als nächstes Kursziel auf der Unterseite fungiert das Hoch vom 3. Juni bei 372 US-Dollar, das nun als Unterstützung dienen muss. Gelingt hier keine Stabilisierung, droht weiteres Ungemach. Der RSI ist bereits auf 53 abgerutscht und droht, unter die Mittellinie zu fallen, was das Momentum endgültig zugunsten der Bären drehen würde. Auch der MACD steht kurz vor einem bärischen Crossover.

Um das Chartbild aufzuhellen, müssten die Bullen das Sonntags-Hoch bei 442 US-Dollar nachhaltig überwinden – ein Szenario, das angesichts der aktuellen Marktschwäche jedoch als ambitioniert gilt.
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