Dogecoin-Ausblick: DOGE verteidigt Schlüssel-Support bei 0,1332 US-Dollar – Derivate bullish, Charttechnik bleibt wacklig

Autor: Mitrade Team
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  • Dogecoin legt am Montag knapp 2 % zu und prallt vom Support bei 0,1332 US-Dollar innerhalb der Konsolidierungsrange ab – ein technischer Rebound ist damit grundsätzlich auf dem Tisch.

  • Im Derivatemarkt nimmt die Risikobereitschaft zu: Open Interest steigt auf 1,49 Mrd. US-Dollar (+4,88 %), und der Long-Anteil klettert auf 51,05 % – trotz deutlich höherer Long-Liquidationen.

  • Das Chartbild sendet jedoch gemischte Signale: RSI bleibt schwach (40), und der MACD nähert sich einem bärischen Crossover; fällt DOGE unter 0,13321, rücken 0,12986 und 0,12319 als nächste Ziele in den Fokus.

Dogecoin (DOGE) stabilisiert sich zum Wochenstart und steigt am Montag zum Redaktionsschluss um rund 2 %. Damit macht der Meme-Coin einen Teil des Rücksetzers vom Vortag (-3,57 %) wett und hält sich erneut an einer Marke fest, die im aktuellen Setup entscheidend ist: dem Support bei 0,1332 US-Dollar. Genau dort verläuft die Unterkante einer seit Wochen laufenden Konsolidierungsrange. Das macht die Lage ziemlich klar: Solange diese Zone hält, ist eine Gegenbewegung möglich – bricht sie, droht ein „Range-Break“ nach unten.

Auffällig ist dabei die Schere zwischen Derivate- und Spot-/Momentum-Bild. Während Trader im Futures-Markt wieder mehr Risiko aufbauen, bleibt die technische Dynamik im Tageschart eher dünn. Dazu kommt: Institutionelle Nachfrage wirkt schwach. Das ist nicht automatisch ein K.o.-Kriterium, aber es verhindert oft, dass Rebounds sofort in einen nachhaltigen Trend übergehen.

Retail wird mutiger – trotz Long-Liquidationen

Der Derivatemarkt sendet ein deutliches Signal: Laut CoinGlass ist das Open Interest in DOGE-Futures in den vergangenen 24 Stunden um 4,88 % auf 1,49 Mrd. US-Dollar gestiegen. Das heißt: Mehr Kapital (und potenziell mehr Hebel) ist wieder im Markt, Trader erhöhen ihre Exposure – typisch für eine Phase, in der auf einen Rebound spekuliert wird.

DOGE derivatives data. Source: CoinGlass

Allerdings kommt dieses „Risk-on“ mit einem Haken: In den letzten 24 Stunden lagen Long-Liquidationen bei 3,33 Mio. US-Dollar und damit klar über den Short-Liquidationen von 799.590 US-Dollar. Das deutet kurzfristig auf eine dominante Verkäuferseite hin – Longs wurden in den Rücksetzer hinein stärker herausgedrückt als Shorts.

DOGE long/short ratio chart.

Trotzdem drehen die Positionierungsdaten in Richtung bullisch: Der Long-Anteil steigt am Montag auf 51,05 % (Sonntag: 45,83 %). Das signalisiert, dass Trader nach dem Shake-out wieder zunehmend auf steigende Kurse setzen und ihre bullische Überzeugung zurückkommt – auch wenn der Markt sie zuletzt „abgeschüttelt“ hat.

DOGE ETFs data. Source: Sosovalue

Institutionell bleibt das Bild dagegen blass: SoSoValue weist für die Dogecoin-ETFs in der Vorwoche Zuflüsse von 171.920 US-Dollar aus – allerdings nur an einem Tag (Mittwoch), während die übrigen Tage als Netto-Null-Flows liefen. Das wirkt eher wie ein Pflichtprogramm als wie echter Kaufdruck von größeren Adressen.

Charttechnik: Range bleibt intakt – aber Momentum schwächelt

DOGE bewegt sich weiterhin in einer klar definierten Seitwärtszone, die zwischen dem Tief vom 21. November bei 0,13321 US-Dollar und dem Hoch vom 26. November bei 0,15681 US-Dollar liegt. Am Montag hält der Kurs mit dem knapp 2%-Plus gerade so den Bodenbereich – mehr aber auch nicht.

DOGE/USDT daily price chart.

Für das bullische Szenario braucht es daher einen echten Befreiungsschlag: Gelingt ein Rebound, wäre 0,15681 US-Dollar der erste harte Widerstand. Bricht DOGE aus der Range aus, könnte sich die Bewegung bis zum R1-Pivotpunkt bei 0,17882 US-Dollar ausdehnen.

Das Problem: Die Momentumindikatoren zeigen derzeit eher „Kraftverlust“ als Aufbruchsstimmung. Der RSI liegt bei 40 und bewegt sich seitwärts zwischen Mittellinie und überverkauftem Bereich – ein bärischer Grundton, der signalisiert, dass Käufer zwar verteidigen, aber nicht dominieren.

Dazu kommt der MACD als potenzieller Spoiler: Er nähert sich der Signallinie, ein Crossover würde ein bärisches Signal bestätigen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass DOGE eher nach unten aus der Range kippt, statt nach oben auszubrechen.

Die Abwärtsmarken sind entsprechend klar: Fällt DOGE unter 0,13321 US-Dollar, droht ein Bruch der Range-Unterkante. Dann würde ein Rutsch unter das April-Tief bei 0,12986 US-Dollar wahrscheinlicher, mit dem nächsten technischen Ziel am S1-Pivotpunkt bei 0,12319 US-Dollar.

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