Cardano-Ausblick: ADA stabilisiert sich um 0,40 US-Dollar – bullische On-Chain-Signale nehmen zu

Autor: Mitrade Team
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  • Cardano hält sich am Montag knapp über 0,40 US-Dollar, nachdem der Kurs in der Vorwoche an der oberen Trendlinie des Keils abgewiesen wurde.

  • On-Chain- und Derivatedaten drehen zugunsten der Bullen: große Whale-Orders, Buy-Side-Dominanz, ein Long/Short-Verhältnis von 1,19 sowie eine wieder positive Funding Rate (0,0020) sprechen für steigendes Aufwärtsinteresse.

  • Charttechnisch bleibt der Blick auf einen möglichen Ausbruch aus dem fallenden Keil gerichtet; die nächste harte Hürde liegt bei 0,51 US-Dollar, während unterhalb von 0,37 US-Dollar das Korrekturrisiko zunimmt.

Cardano (ADA) tritt zum Wochenstart auf der Stelle – aber nicht unbedingt aus Schwäche, sondern aus „Positionskampf“. Am Montag notiert ADA leicht oberhalb von 0,40 US-Dollar, nachdem ein Versuch, sich in der Vorwoche über die obere Begrenzung eines fallenden Keils zu schieben, nicht gehalten hat. Die Folge war ein deutlicher Rücklauf, der die kurzfristige Dynamik sichtbar gedämpft hat. Gleichzeitig zieht unter der Oberfläche etwas anderes an: On-Chain- und Derivatedaten signalisieren, dass das bullische Lager wieder aktiver wird. Genau diese Kombination – ruhiger Preis, bessere Daten – ist oft der Nährboden für den nächsten Impuls, sofern der Markt ein technisches Trigger-Level zurückerobert.

On-Chain- und Derivatemarkt: Stimmung kippt schrittweise ins Positive

Die zusammenfassenden Daten von CryptoQuant zeichnen ein zunehmend konstruktives Bild: In den Spot- und Futures-Märkten zeigen sich große Whale-Orders, „Cooling“-Bedingungen sowie eine Dominanz auf der Käuferseite. Diese Mischung wird häufig als Akkumulations- bzw. Aufbauphase interpretiert – vor allem, wenn sie mit einer Phase gedämpfter Kursbewegung zusammenfällt.

Auf der Derivateseite wird der Stimmungswandel noch greifbarer. Das Long-to-Short-Verhältnis für ADA liegt laut CoinGlass bei 1,19 – dem höchsten Stand seit über einem Monat. Werte über 1 bedeuten: Long-Positionen überwiegen, Trader setzen also stärker auf steigende Kurse als auf weiter fallende.

Zusätzlich stützt die Funding-Rate das bullische Narrativ. Die OI-gewichtete Funding Rate (CoinGlass) drehte am Samstag wieder ins Positive und liegt am Montag bei 0,0020. Das signalisiert, dass Longs Shorts bezahlen – ein typisches Zeichen dafür, dass sich die Nachfrage nach Long-Exposure durchsetzt. Historisch war bei Cardano häufig zu beobachten, dass ein Wechsel der Funding Rate von negativ auf positiv mit kräftigen Aufwärtsbewegungen zusammenfiel. Das ist kein Automatismus, aber ein relevanter Hinweis, dass der Markt wieder „Richtung nach oben“ zu denken beginnt.

Charttechnik: Keil bleibt aktiv – 0,51 US-Dollar als nächster Prüfstein

Charttechnisch steht weiterhin das fallende Keilmuster im Zentrum (seit Mitte Oktober, konstruiert aus mehreren Hoch- und Tiefpunkten zwischen zwei Trendlinien). ADA wurde am Mittwoch an der oberen Keiltrendlinie abgewiesen und fiel bis Sonntag um 16 %. Am Montag stabilisiert sich der Kurs wieder um 0,40 US-Dollar – ein Level, an dem sich häufig entscheidet, ob ein Markt Bodenbildung betreibt oder nur kurz Luft holt.

Das bullische Szenario ist klar umrissen: Erholt sich ADA und bricht über den Keil nach oben aus, wäre die nächste unmittelbare Ziel- und Widerstandszone bei 0,51 US-Dollar zu finden – dem 38,2%-Fibonacci-Retracement. Dort dürfte sich zeigen, ob Käufer wirklich durchziehen oder ob der Markt zunächst wieder in eine Seitwärtsphase kippt.

Der RSI liefert zumindest ein erstes Entspannungssignal: Er liegt bei 40 und zeigt nach oben in Richtung der neutralen 50er-Marke. Das deutet auf nachlassenden Abwärtsdruck hin. Damit aus „weniger bärisch“ aber „bullisch“ wird, müsste der RSI auch über 50 steigen – erst dann wäre die Aufwärtsdynamik bestätigt.

Das Risiko-Szenario bleibt ebenso konkret: Dreht ADA erneut nach unten, könnte sich die Korrektur bis zum Tief vom 1. Dezember bei 0,37 US-Dollar ausdehnen. Diese Marke ist kurzfristig der zentrale Support, der darüber entscheidet, ob die aktuelle Stabilisierung Bestand hat oder ob eine weitere Abwärtswelle folgt.

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