Aave-Prognose: AAVE steht vor Ausbruch – bullische Signale verdichten sich
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Aave pendelt weiter in einem abwärtsgerichteten, parallelen Kanal, nähert sich aber der oberen Begrenzung – ein Ausbruch könnte eine neue Aufwärtsphase einleiten.
On-Chain- und Derivatedaten sprechen klar für die Bullen: große Whale-Orders, „abkühlende“ Marktbedingungen und Buy-Side-Dominanz stützen das Sentiment.
Technisch bleibt das Setup konstruktiv: Der Kanal liefert ein gemessenes Kursziel von 296,14 US-Dollar, während RSI und MACD bereits bullische Dynamik signalisieren.
Aave (AAVE) notiert am Freitag zum Redaktionsschluss oberhalb von 204 US-Dollar und schiebt sich an die Oberkante eines abwärtsgerichteten, parallelen Kurskanals heran. Genau dort entscheidet sich typischerweise, ob eine Bewegung „nur“ eine Erholung innerhalb eines Abwärtstrends bleibt – oder ob daraus ein echter Trendwechsel werden kann. Im Fall von AAVE verdichten sich die Hinweise, dass die Bullen die Oberhand gewinnen könnten: Sowohl On-Chain-Signale als auch Daten aus dem Derivatehandel zeigen eine zunehmend bullische Positionierung.
On-Chain- und Derivatedaten: Bullen setzen sich durch
Ein zusammenfassender Datensatz von CryptoQuant untermauert den bullischen Bias: Sowohl im Spot- als auch im Futures-Markt zeigen sich große Whale-Orders, „Cooling“-Bedingungen sowie eine klare Dominanz auf der Käuferseite. In der Kombination wird das häufig als Vorbote einer Aufwärtsbewegung gewertet, weil größere Akteure tendenziell antizyklisch positionieren und Buy-Dominanz die Angebotsseite zunehmend austrocknet.
Auch der Blick auf die Derivate-Seite passt ins Bild. Die Funding-Rates liefern Hinweise darauf, dass der Markt eher auf steigende Kurse als auf eine Fortsetzung der Schwäche setzt. Laut Coinglass (OI-Weighted Funding Rate) ist die Zahl der Trader, die auf weiter fallende AAVE-Kurse wetten, geringer als die Zahl derjenigen, die mit einem Anstieg rechnen.
Wichtig: Die Funding-Rate drehte bereits am Mittwoch wieder ins Positive und lag am Donnerstag bei 0,0088 %. Das bedeutet, dass Long-Positionen die Short-Seite bezahlen – ein typisches Signal, dass die Nachfrage nach Long-Exposure zunimmt. Historisch war bei Aave häufig zu beobachten, dass ein Umschwung der Funding-Rates von negativ auf positiv mit kräftigen Aufwärtsbewegungen einherging.
Ergänzend dazu liegt das Long-to-Short-Verhältnis am Donnerstag bei 1,01 und damit nahe dem Monatshoch. Werte oberhalb von 1 sprechen für ein bullisches Marktbild, weil mehr Trader auf steigende Kurse setzen als auf fallende – kein Garant, aber ein wichtiger Stimmungsindikator, wenn er mit Preisstruktur und Momentum zusammenfällt.
Charttechnik: AAVE an der Kanaloberkante – Ziel bei 296,14 US-Dollar
Auf der technischen Seite bleibt das Leitmotiv der abwärtsgerichtete Parallelkanal, der sich aus mehreren Hoch- und Tiefpunkten seitlich nach unten formt. AAVE nähert sich am Freitag der oberen Trendlinie dieses Kanals. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein starkes Signal für eine bullische Verschiebung – insbesondere, weil Ausbrüche aus solchen Kanälen oft Trendbeschleunigungen auslösen, sobald Short-Positionen und passive Verkäufer gezwungen werden, nachzukaufen.
Der technische „Measured Move“ – abgeleitet aus der Breite des Kanals – liefert ein Kursziel von 296,14 US-Dollar. Dieses Ziel ist weniger eine Prognose als eine charttechnische Projektion: Wird der Kanal sauber nach oben verlassen, liegt dort rechnerisch die nächste größere Zielzone.
Momentum-Indikatoren stützen diese Lesart: Der RSI auf Tagesbasis steht bei 57 und damit über der neutralen 50er-Marke, was auf anziehenden Kaufdruck hindeutet. Gleichzeitig bleibt das bullische MACD-Crossover intakt – ein klassisches Signal dafür, dass die kurzfristige Trenddynamik bereits in Richtung „Aufwärts“ gekippt ist.
Die Kehrseite bleibt klar definiert: Scheitert AAVE an der oberen Kanalbegrenzung und wird dort erneut abgewiesen, könnte sich der Rücksetzer bis zur nächsten Tagesunterstützung bei 201,08 US-Dollar ausdehnen. Diese Marke ist kurzfristig das zentrale Level, an dem sich entscheidet, ob ein Fehlausbruch nur eine Pause im bullischen Aufbau ist – oder ob die Bullen vorerst wieder Momentum verlieren.
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