Die Strategen Robert Both und Emma Lawrence von TD Securities weisen darauf hin, dass kanadische Anleiherenditen schwächer in den Handel starten. Die Renditen folgten dabei den Bewegungen in den USA sowie geopolitischen Spannungen. Für den kanadischen Arbeitsmarkt erwarten sie lediglich eine moderate Erholung und gehen davon aus, dass externe Faktoren die Volatilität bestimmen werden. Das Team bleibt bei einer Long-Position in zweijährigen kanadischen Staatsanleihen und beobachtet die Entwicklungen im Nahen Osten sowie heimische Konjunkturdaten, darunter die Arbeitskräfteerhebung für März.
„Die kanadischen Zinsen starten schwächer in den Handel, wobei die inländischen Renditen entlang der gesamten Kurve um 2 bis 3 Basispunkte steigen, da wir den USA nach den Arbeitsmarktdaten vom Freitag in den Handel folgen.“
„Mit Blick auf die kommende Woche und den umfangreichen US-Datenkalender erwarten wir, dass größere Marktbewegungen eher von externen als von inländischen Faktoren getrieben werden.“
„Die Beschäftigungsdaten in Kanada am Freitag könnten den Markt bewegen, doch geopolitische Faktoren dürften im weiteren Wochenverlauf stärker ins Gewicht fallen, falls bis zur Frist am Dienstagabend keine Einigung erzielt wird.“
„Zudem steht eine Auktion fünfjähriger Anleihen im Hintergrund an, die ebenfalls Einfluss auf die Laufzeitenstruktur in dieser Woche haben dürfte.“
„Wir bleiben bei unserer Präferenz für zweijährige Laufzeiten, werden die Entwicklungen angesichts geopolitischer Risiken in dieser Woche jedoch genau beobachten.“