Der Präsident der Federal Reserve (Fed) Bank of Richmond, Thomas Barkin, sagte am Mittwoch, dass Länder, die die Autonomie der Geldpolitik schützen, tendenziell bessere wirtschaftliche Ergebnisse erzielen, da der politische Druck auf die US-Notenbank im Fokus bleibt.
Die Unabhängigkeit der Zentralbank liefert bessere Ergebnisse.
Keine Kommentare zum politischen Druck auf die Fed.
Inflation über dem Ziel, aber nicht beschleunigend.
Arbeitslosigkeit steigt, bleibt aber begrenzt.
Unternehmen zeigen weniger Bereitschaft, Preise weiterzugeben.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US Dollar Index (DXY) bei etwa 99,17 gehandelt und liegt damit 0,28% über dem Tageswert.
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.