Der Preis für Gold lag in Indien am Mittwoch bei 9.043,76 Indischen Rupien (INR) pro Gramm und damit unter dem Preis von 9.079,31 INR am Dienstag.
Der Preis für Gold verringerte sich auf INR 105.483,70 pro Tola von INR 105.899,30 pro Tola am Vortag.
Einheit | Goldpreis in INR |
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1 Gramm | 9.043,76 |
10 Gramm | 90.436,80 |
Tola | 105.483,70 |
Troy-Unze | 281.289,70 |
Präsident Donald Trump unterzeichnete am Dienstag eine Anordnung zur Minderung der Zollwirkungen auf die Automobilindustrie, die es den Automobilherstellern ermöglicht, zwei Jahre lang den Anteil inländischer Teile in in den USA montierten Fahrzeugen zu erhöhen. Dies trägt zur Optimismus über Fortschritte bei den Handelsverhandlungen und Anzeichen einer möglichen Deeskalation der Handelskonflikte zwischen den USA und China bei.
Der US-Dollar zieht am zweiten Tag in Folge einige Käufer an und wirkt zudem als Gegenwind für den Goldpreis. Die Anleger bleiben jedoch angespannt, da Trumps unberechenbare Handelspolitik weiterhin Sorgen über eine scharfe wirtschaftliche Abkühlung schürt. Darüber hinaus sollten Wetten, dass die Federal Reserve bald ihren Zinssenkungszyklus wieder aufnehmen wird, jeglichen signifikanten Aufwärtstrend des USD begrenzen.
Dovish-Erwartungen der Fed wurden durch die enttäuschenden US-Daten zu offenen Stellen und dem Jobwechselbericht (JOLTS) sowie dem Verbrauchervertrauensindex des US Conference Board, der am Dienstag veröffentlicht wurde, bekräftigt. Tatsächlich berichtete das US Bureau of Labor Statistics (BLS), dass die offenen Stellen in den USA bis zum letzten Tag im März auf 7,19 Millionen gesunken sind, nachdem sie im Vormonat bei 7,480 Millionen lagen.
Zusätzlich fiel der US-Verbrauchervertrauensindex im April auf 86,0, was einem fast fünfjährigen Tief entspricht. Darüber hinaus sanken der Index der gegenwärtigen Lage und der Erwartungen auf 133,5 bzw. 54,4 im Berichtsmonat. Die Daten stärken die Argumentation für eine aggressivere Lockerung der Geldpolitik durch die Fed und sollten das renditelose gelbe Metall unterstützen.
Auf geopolitischer Ebene wies Russland den Vorschlag der Ukraine zurück, den einseitigen dreitägigen Waffenstillstand von Präsident Wladimir Putin auf 30 Tage zu verlängern. Darüber hinaus drohte die US, ihre Bemühungen zur Beendigung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine einzustellen, wenn beide Parteien keine konkreten Vorschläge unterbreiten. Dies trägt weiter dazu bei, das Abwärtspotenzial für das XAU/USD-Paar zu begrenzen.
Händler blicken nun auf den US-Wirtschaftskalender am Mittwoch, der den ADP-Bericht zur Beschäftigung im privaten Sektor, die vorläufigen BIP-Daten für das erste Quartal und den Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) umfasst. Dies, zusammen mit dem US Nonfarm Payrolls-Bericht am Freitag, sollte Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung der Fed geben und den Rohstoff kurzfristig beeinflussen.
FXStreet berechnet die Goldpreise in Indien, indem internationale Preise (USD/INR) an die lokale Währung und Maßeinheiten angepasst werden. Die Preise werden täglich basierend auf den aktuellen Marktkursen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktualisiert. Die angegebenen Preise dienen lediglich als Referenz und die lokalen Kurse können leicht abweichen.
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.
(Ein Automatisierungstool wurde zur Erstellung dieses Beitrags verwendet.)