Das Paar EUR/USD stieg am Donnerstag leicht auf rund 1,1380 und verzeichnete moderate Gewinne, da der US-Dollar (USD) trotz einer neuen Reihe von US-Wirtschaftsdaten an Schwung verlor, die eine hartnäckige Inflation, stärkeres Wachstum und eine widerstandsfähige Arbeitsmarktlage zeigten.
Die jährliche Inflation in den Vereinigten Staaten, gemessen am Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), stieg im Mai auf 4,1 % gegenüber 3,8 % im April, so das US Bureau of Economic Analysis. Der Wert entsprach den Markterwartungen. Im gleichen Zeitraum stieg der Kern-PCE-Preisindex, der volatile Preise für Lebensmittel und Energie ausschließt, um ein Zehntel Prozentpunkt auf 3,4 % gegenüber dem Vorjahr, ebenfalls im Einklang mit den Prognosen.
Früher am Tag zeigten US-Daten, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 20. Juni auf 215.000 fielen, unter den Erwartungen und niedriger als der zuvor revidierte Wert von 227.000. Gleichzeitig zeigte die endgültige Schätzung des US-Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das erste Quartal, dass die Wirtschaft mit einer annualisierten Rate von 2,1 % wuchs, was eine Aufwärtsrevision gegenüber der vorherigen Schätzung von 1,6 % darstellt.
Auf Seiten der Eurozone boten deutsche Stimmungsdaten dem Euro eine moderate Unterstützung, da die GfK-Verbrauchervertrauensumfrage für Juli sich leicht auf -29,2 von zuvor revidiert -29,7 verbesserte, obwohl der Wert weiterhin schwach blieb.
Auf der 4-Stunden-Chart handelt EUR/USD bei 1,1380 und behält eine kurzfristig rückläufige Tendenz bei, da es unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,1383 und dem 100-Perioden SMA bei 1,1521 bleibt. Die kurzfristige Kursentwicklung stößt auf unmittelbaren Angebotsdruck, der sich um den 20-Perioden SMA und den nahegelegenen horizontalen Widerstand bei 1,1388 konzentriert, während der Relative Strength Index (RSI) sich in Richtung Mitte der 40er erholt hat, was auf eine Stabilisierung des Momentums hindeutet, aber noch keine eindeutige bullische Wende signalisiert.
Auf der Unterseite zeigt sich erste Unterstützung bei 1,1360, mit weiteren Böden bei 1,1336 und 1,1324, falls der Verkaufsdruck wieder zunimmt. Auf der Oberseite wäre ein Durchbruch über das enge Widerstandsband, gebildet durch den 20-Perioden SMA bei 1,1383 und die horizontale Barriere bei 1,1388, erforderlich, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern, während der 100-Perioden SMA bei 1,1521 eine weiter entfernte Obergrenze für nachhaltige Erholungsversuche darstellt.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)