Das Paar AUD/USD handelt während der europäischen Handelssitzung am Freitag gedämpft um 0,7120. Das australische Paar gibt leicht nach, da der US-Dollar (USD) angesichts höherer Ölpreise infolge der verlängerten Schließung der Straße von Hormus, einem wichtigen Durchgang für fast 20 % der weltweiten Energieversorgung, insgesamt fest notiert.
Zum Zeitpunkt der Abfassung hält der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, das 10-Tage-Hoch von rund 99,00. Unterdessen flacht der WTI-Ölpreis bei etwa 95,00 ab, liegt aber fast 20 % über seinem jüngsten Tief von 78,88 USD vom 17. April.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.51% | 0.16% | 0.53% | 0.16% | -0.03% | 0.19% | 0.74% | |
| EUR | -0.51% | -0.34% | 0.00% | -0.30% | -0.51% | -0.36% | 0.24% | |
| GBP | -0.16% | 0.34% | 0.00% | 0.06% | -0.17% | -0.02% | 0.58% | |
| JPY | -0.53% | 0.00% | 0.00% | -0.36% | -0.49% | -0.35% | 0.23% | |
| CAD | -0.16% | 0.30% | -0.06% | 0.36% | -0.10% | -0.01% | 0.56% | |
| AUD | 0.03% | 0.51% | 0.17% | 0.49% | 0.10% | 0.22% | 0.77% | |
| NZD | -0.19% | 0.36% | 0.02% | 0.35% | 0.01% | -0.22% | 0.56% | |
| CHF | -0.74% | -0.24% | -0.58% | -0.23% | -0.56% | -0.77% | -0.56% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.
Theoretisch treiben höhere Ölpreise die Inflationserwartungen in den Vereinigten Staaten (US) an, ein Szenario, das die Federal Reserve (Fed) von Zinssenkungen abhält und die Attraktivität des US-Dollars verbessert.
In Zukunft werden sich die Investoren auf den australischen Verbraucherpreisindex (VPI) für das erste Quartal und die geldpolitische Bekanntgabe der Federal Reserve (Fed) am Mittwoch konzentrieren.

AUD/USD notiert nahe dem Tief vom Donnerstag bei 0,7120 zum Zeitpunkt der Abfassung. Die kurzfristige Tendenz des Paares bleibt jedoch konstruktiv, da es über dem 20-Perioden-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 0,7089 hält. Der Relative-Stärke-Index (RSI) bei rund 57 bleibt im positiven, aber nicht überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten und gleichzeitig Raum für eine weitere Aufwärtsbewegung besteht.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung am 20-Tage-EMA nahe 0,7089, wobei ein Bruch auf nachlassenden Aufwärtsdruck und eine tiefere Korrekturphase in Richtung der psychologischen Marke von 0,7000 hindeuten würde. Nach oben könnte das Paar das mehrjährige Hoch von 0,7222 erneut ansteuern; eine nachhaltige Bewegung über dieses Niveau würde den Weg in Richtung 0,7300 öffnen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.