GBP/USD steigt leicht aufgrund britischer Inflation, während solide US-Daten das Pfund bremsen

Quelle Fxstreet
  • GBP/USD handelt am Mittwoch um 1,3515 und verzeichnet nach den jüngsten Inflationszahlen aus dem Vereinigten Königreich einen moderaten Tagesgewinn von 0,06 %.
  • Die Gesamtinflation im Vereinigten Königreich beschleunigt sich im März im Einklang mit den Erwartungen, während die Kerninflation leicht nachlässt.
  • Starke US-Einzelhandelsumsätze stützen den US-Dollar und begrenzen das Aufwärtspotenzial für das Pfund Sterling.

GBP/USD handelt am Mittwoch um 1,3515 und gewinnt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts moderat um 0,06 %, während die Anleger die neuesten Inflationszahlen aus dem Vereinigten Königreich (UK) verarbeiten und die Aussichten für die Geldpolitik auf beiden Seiten des Atlantiks bewerten.

Früher veröffentlichte Daten des Office for National Statistics (ONS) zeigten, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) im Vereinigten Königreich im März auf 3,3 % im Jahresvergleich beschleunigte, was den Markterwartungen entspricht und einen Anstieg von 3 % im Februar darstellt. Im Monatsvergleich stieg die Inflation um 0,7 %, über den Prognosen von 0,6 % und markierte den stärksten Anstieg seit fast einem Jahr.

Die zugrunde liegenden Preisdruckfaktoren zeigten jedoch einige Anzeichen einer Abschwächung. Die Kerninflation, die Nahrungsmittel, Energie, Alkohol und Tabak ausschließt, stieg im Jahresvergleich um 3,1 %, leicht unter den erwarteten 3,2 %.

Die Kombination aus höherer Gesamtinflation und moderateren zugrunde liegenden Werten lässt den geldpolitischen Ausblick relativ ausgeglichen erscheinen. Während steigende Energiekosten im Zusammenhang mit den Spannungen im Nahen Osten die Gesamtpreise nach oben getrieben haben, könnte die Abschwächung der Kerninflation der Bank of England (BoE) erlauben, den Leitzins bei der bevorstehenden Sitzung am 30. April unverändert bei 3,75 % zu belassen.

Über die Inflation hinaus überraschten auch die Erzeuger- und Einzelhandelspreisdaten positiv. Der Input Producer Prices Index stieg im März um 4,4 % im Monatsvergleich und um 5,4 % im Jahresvergleich, während die Einzelhandelspreise im Monatsvergleich um 0,8 % und im Jahresvergleich um 4,1 % zunahmen, was jeweils die Markterwartungen übertraf.

Das geopolitische Umfeld bleibt ein weiterer wichtiger Treiber für die Währungsmärkte. Obwohl der US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung des Waffenstillstands im Zusammenhang mit den Spannungen um den Iran ankündigte, herrscht nach dem Scheitern einer geplanten Verhandlungsrunde weiterhin Unsicherheit. Washington hält weiterhin eine Blockade gegen iranische Schiffe aufrecht, während Teheran mit möglichen Vergeltungsmaßnahmen droht, was die Risikostimmung fragil hält.

Gleichzeitig findet der US-Dollar (USD) Unterstützung durch starke inländische Wirtschaftsdaten. Das US Census Bureau berichtete am Dienstag, dass die Einzelhandelsumsätze im März im Monatsvergleich um 1,7 % stiegen, deutlich über den Erwartungen von 1,4 % und beschleunigt gegenüber dem revidierten Anstieg von 0,7 % im Februar. Im Jahresvergleich wuchsen die Einzelhandelsumsätze um 4 %, was dem vorherigen Wert entspricht.

Darüber hinaus trugen Äußerungen des Fed-Vorsitzkandidaten Kevin Warsh dazu bei, die Märkte hinsichtlich der Unabhängigkeit der geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbank zu beruhigen, was den US-Dollar weiter unterstützte.

Mit Blick auf die Zukunft wird erwartet, dass die Anleger in den kommenden Tagen vorsichtig bleiben, da mehrere wichtige britische Indikatoren zur Veröffentlichung anstehen. Die vorläufigen S&P Global Einkaufsmanagerindex (EMI)-Zahlen für April werden am Donnerstag erwartet, gefolgt vom Einzelhandelsumsatzbericht für März am Freitag, die beide zusätzliche Volatilität für das Pfund Sterling (GBP) auslösen könnten.

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.03% -0.03% -0.10% -0.06% -0.12% -0.31% 0.07%
EUR 0.03% -0.00% -0.06% -0.02% -0.09% -0.29% 0.10%
GBP 0.03% 0.00% -0.06% -0.01% -0.08% -0.27% 0.10%
JPY 0.10% 0.06% 0.06% 0.04% -0.01% -0.21% 0.13%
CAD 0.06% 0.02% 0.00% -0.04% -0.05% -0.24% 0.11%
AUD 0.12% 0.09% 0.08% 0.01% 0.05% -0.20% 0.16%
NZD 0.31% 0.29% 0.27% 0.21% 0.24% 0.20% 0.36%
CHF -0.07% -0.10% -0.10% -0.13% -0.11% -0.16% -0.36%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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