Auftragsbestand der Industrie nimmt zu - "Zeichen für eine Bodenbildung"
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Das Auftragspolster der deutschen Industrie wuchs im Oktober um 0,6 Prozent aufgrund eines Großauftrags im Schiffbau.
Insgesamt bleibt der Auftragsbestand jedoch niedrig, und Experten sehen keinen Aufwärtstrend, sondern warnen vor Produktionsabbau und Entlassungen.
Die Reichweite der Auftragsbestände in der Industrie liegt bei 7,3 Monaten, mit leichtem Anstieg bei Investitionsgütern.
Im Oktober verzeichnete die deutsche Industrie dank eines Großauftrags im Schiffbau einen Anstieg der noch offenen Bestellungen um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Diese Entwicklung im Sonstigen Fahrzeugbau, zu dem auch Schiffe zählen, führte zu einem Zuwachs von 2,9 Prozent in dieser Kategorie. Trotz des Wachstums im Auftragspolster bleibt der Gesamtrückgang im Vergleich zum Vorjahr mit 1,3 Prozent bestehen, beeinflusst durch Rückgänge im Maschinenbau und in der Automobilindustrie.
Der Anstieg der offenen Bestellungen stammt sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland, wobei die Bestellungen aus dem Ausland um 0,9 Prozent zulegten. Alexander Krüger, Chefvolkswirt der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank AG, sieht jedoch keinen nachhaltigen Aufwärtstrend und warnt vor der Fortsetzung des Produktionsabbaus und möglicher Entlassungen. Auch Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank mahnt zur Skepsis bezüglich einer dauerhaften Erholung des verarbeitenden Gewerbes.
Die Reichweite des Auftragsbestands in der Industrie verharrte bei 7,3 Monaten, was angibt, wie lange die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne Neugeschäft produzieren könnten. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg die Reichweite leicht auf 10,0 Monate, während sie bei Konsumgüterproduzenten und Herstellern von Vorleistungsgütern stabil blieb. Dies zeigt, dass trotz des temporären Auftragszuwachses keine wesentliche Verbesserung der Gesamtauslastung in Sicht ist.
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