Gold bleibt stabil angesichts von Zöllen, Fed-Zinssenkungserwartungen und Gesprächen über den Russland-Ukraine-Konflikt

Autor: FXStreet
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Quelle: DepositPhotos
  • Gold verzeichnet zu Wochenbeginn keine wesentliche Erholung, obwohl die für Dienstag geplanten Zölle bevorstehen.


  • Erwartungen einer Zinssenkung durch die Federal Reserve bleiben der zweitwichtigste Treiber für steigende Goldpreise.


  • Das Edelmetall hält sich nahe dem täglichen Pivot-Punkt und könnte weiter ansteigen.


Der Goldpreis (XAU/USD) bleibt am Montag stabil und sucht nach einer klaren Richtung, nachdem er in der asiatischen Handelssitzung zunächst gestiegen war. Obwohl am Dienstag neue Zölle für Mexiko und Kanada sowie zusätzliche Abgaben für China in Kraft treten sollen, lösen diese derzeit keinen signifikanten Anstieg der Goldnachfrage aus. Händler müssen auf neue Schlagzeilen zu den Zöllen achten, da weiterhin die Möglichkeit besteht, dass US-Präsident Donald Trump seine Meinung ändert.


Unterdessen verdauen die Märkte noch die Ereignisse vom Freitag. Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf der einen Seite und US-Präsident Trump sowie Vizepräsident J.D. Vance auf der anderen bleibt ein zentrales Thema. Die überraschende Entscheidung Großbritanniens, mehrere Milliarden an Krediten bereitzustellen, die durch eingefrorene russische Vermögenswerte in Europa abgesichert werden sollen, entsprach tatsächlich Trumps Plänen. Angesichts des fehlenden Abkommens über Seltene Erden, der öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung im Oval Office und der jüngsten Entwicklungen in London könnte nun alles infrage gestellt werden – bis hin zu einem möglichen US-Austritt aus der NATO.


Täglicher Marktüberblick: Gold sucht nach Unterstützung in den Schlagzeilen


Ghanas neuer Zentralbankchef, Johnson Asiama, hat das Programm des westafrikanischen Landes zur Bezahlung von Öl mit Gold ausgesetzt und erwartet laut Bloomberg eine Stabilisierung des Ghana-Cedi (GHC) nach der Volatilität des vergangenen Jahres.


Das CME FedWatch-Tool zeigt eine 77,6%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) im Juni, während die Wahrscheinlichkeit für eine unveränderte Geldpolitik bei 22,4% liegt.


Um 18:00 GMT hält Thomas Barkin, Präsident der Federal Reserve Bank of Richmond, in Fayetteville Cumberland Economic Development eine Rede mit dem Titel „Inflation Then and Now“.


Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen liegt am Montag bei rund 4,23 % und damit leicht über dem neuen Tiefstand von 4,19 % vom Freitag.


Technische Analyse: Ein langer Weg nach oben


Es scheint, als sei das Geheimnis nun gelüftet. In der vergangenen Woche erhielten die Händler alle notwendigen Informationen, und die ersten neuen Zölle unter der zweiten Amtszeit von US-Präsident Trump sollen am Dienstag in Kraft treten. Damit Gold ein neues Allzeithoch erreichen oder sich zumindest in diese Richtung bewegen kann, wären neue Zölle erforderlich. Zudem würde ein anhaltender Rückgang der Renditen die Goldpreise weiter stützen. Beide Faktoren zusammen könnten erneut eine starke Rallye auslösen.


Der tägliche Pivot-Punkt bei 2.857 USD bietet derzeit Unterstützung für eine mögliche Erholung und einen erneuten Aufwärtsimpuls. Weiter oben stellt der tägliche R1-Widerstand bei 2.882 USD die nächste wichtige Hürde dar und fällt mit den Tiefstständen vom 14. und 17. Februar zusammen. Sollte Gold genügend Aufwärtsmomentum haben, könnte der tägliche R2-Widerstand bei 2.910 USD die letzte Barriere für den Montag darstellen.


Auf der Unterseite liegt die S1-Unterstützung bei 2.835 USD und stimmt mit dem Tief vom Freitag überein. Dies wird ein entscheidender Halt für den Montag sein. Falls die Bullen einen weiteren Rückgang vermeiden wollen, muss dieses Niveau halten. Sollte der Verkaufsdruck zunehmen, könnte die S2-Unterstützung bei 2.805 USD weitere Verluste auffangen und einen Bruch unter 2.800 USD und 2.790 USD verhindern.


Gold unable to recover amid tariffs, talks on Russia-Ukraine

XAU/USD: Daily Chart


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